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Künstlerinnen und Künstler haben Zugang zu verschiedenen Sozialversicherungssystemen und -einrichtungen.
  • Die Künstlersozialkasse (KSK) ist hier als wichtigste Errungenschaft für alle Kunstsparten zu nennen. Sie besteht seit 1983.
  • Wie alle anderen Bürgerinnen und Bürger auch, können bedürftige Künstlerinnen und Künstler auch Arbeitslosengeld II beziehen.
  • Aus Mitteln der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst wird die Stiftung Sozialwerk der VG Bild-Kunst gespeist. Bildende Künstlerinnen und Künstler, die sich in einer Notlage befinden, können hier Unterstützung erhalten.
  • Zur Absicherung von Schäden durch Arbeitsunfälle wurden bereits im vergangenen Jahrhundert die sogenannten Berufsgenossenschaften gegründet. Diese gesetzliche Unfallversicherung ist kein Bestandteil der Künstlersozialversicherung. Üblicherweise können sich Künstlerinnen und Künstler hier freiwillig versichern. Die Berufsgenossenschaft ETEM (ehem. BG Druck und Papierbearbeitung) definiert hingegen für Grafiker und Fotografen die Versicherungspflicht.


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