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Der „Gabriele Münter Preis“ wird seit 1994 im dreijährigen Turnus ausgeschrieben und wendet sich an Künstlerinnen, die das vierzigste Lebensjahr erreicht haben. Damit trägt der Preis der Tatsache Rechnung, dass Frauen bei hoch dotierten Preisen noch immer unterrepräsentiert sind. Der Auslobung berücksichtigt besonders, dass bei gängigen Kunstpreisen und Stipendien eine Altersgrenze von 30 Jahren die Beteiligung von Künstlerinnen, die eine Familienphase hinter sich haben, kaum zulässt.

Die deutsche Malerin Gabriele Münter (1877-1962), die durch ihre Zugehörigkeit zu der Künstlergemeinschaft „Blauer Reiter“ bekannt wurde und maßgeblich an der Entwicklung der abstrakten Malerei beteiligt war, ist Namenspatin für diesen Preis. Sie ist Vorreiterin für Frauen, die den Beruf einer Künstlerin ausüben wollen.

Der Preis wird ausgelobt und finanziert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in Zusammenarbeit mit BBK, der GEDOK und dem Frauenmuseum Bonn. Er ist mit € 20.000 dotiert und mit einer Gruppenausstellung verbunden. Es erscheint ein umfangreicher Katalog.

Bei allen sechs in der Vergangenheit durchgeführten Wettbewerben haben sich durchschnittlich mehr als 1.500 bildende Künstlerinnen beworben. Zu den jeweils begleitenden Ausstellungen wurden 40 Teilnehmerinnen durch eine Jury ermittelt. In den Jahren 1994, 1997 und 2000 fanden die Preisvergaben und Ausstellungen im Frauenmuseum in Bonn statt. 2004, 2007 und 2010 wurde die Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin eröffnet und anschließend in Bonn gezeigt. Dies hat den erfolgreichen Preis noch stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht.



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Deich Buhne Wasser
Silent Utopia 16
Bis zum Horizont
Idyll im Zerlaufen
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Abgestellt
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Einladungskarte Hier und Da - homeland
Ora et labora
Inferno
Chiffren I