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BBK Newsletter Mai 2017

BBK‑Newsletter Mai 2017

1. Hinweise und Informationen

kultur politik 2/2017 erscheint erst zum 15. Juli 2017!
Anlässlich der Bundestagswahl wird sich das Titelthema der nächsten Ausgabe von kultur politik mit den Stellungnahmen der Parteien zu den Forderungen des BBK befassen. Da die Antworten der Parteien wahlkampfbedingt erst sehr spät zur Verfügung standen, musste der Drucktermin um zwei Wochen verschoben werden. Der Versand von kultur politik 2/2017 erfolgt deshalb erst zum 15. Juli 2017 (statt wie üblich zum 30.6.2017). Die Redaktion bittet um Verständnis!
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Aufruf zur Übertragung der Stimmen auf den BBK

Um die Interessen der bildenden Künstlerinnen und Künstler wirksam vertreten zu können, ruft der BBK-Bundesvorstand die Mitglieder des BBK, die selbst nicht an der Mitgliederversammlung der VG Bild-Kunst am 29. Juli 2017 in Bonn teilnehmen können, dazu auf, ihre Stimme auf den BBK zu übertragen. Die Stimmübertragung ist durch Rücksendung des Formulars, das voraussichtlich Anfang Juni 2017 mit der Einladung versendet wird, möglich. Erstmalig gibt es auch die Möglichkeit, die Stimme elektronisch über ein entsprechendes Registrierungsportal zu übertragen. Genauere Informationen hierzu werden ebenfalls mit der Einladung verschickt. Die Stimmübertragung auf den BBK wird „mit wenigen Klicks“ möglich sein.
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Ankündigung gemäß § 4 I 2 der Satzung des BBK-Bundesverbandes

Symposion und 14. Ordentliche Bundesdelegiertenversammlung des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler vom 27. bis 29. Oktober 2017 in Berlin

„Vom Wert der Kunst – unter diesem Titel veranstaltet der BBK-Bundesverband am Freitag, den 27. Oktober 2017, in der Akademie der Künste am Pariser Platz in Berlin ein öffentliches Symposion. Am 28. und 29. Oktober 2017 findet dann im Podewil‘schen Palais in Berlin die
14. Bundesdelegiertenversammlung des BBK statt.

Vorläufige Tagesordnung der Bundesdelegiertenversammlung:

1        Regularien
1.1.         Begrüßung durch den Vorsitzenden und Sprecher Werner Schaub
1.2.         Mandatsprüfung
1.3.         Verabschiedung des Protokolls der 13. Bundesdelegiertenversammlung im Jahr 2013 in München
1.4.         Wahl eines Antragsausschusses für Initiativanträge
1.5.         Wahl der Zählkommission
1.6.     Ergänzung und Verabschiedung der vorgeschlagenen Tagesordnung

2          Finanzberichte und Aussprache
2.1  Finanzberichte 2013 bis 2016
2.2  Berichte der Kassenprüfer*in         
2.3  Entlastung des Bundesvorstandes bezüglich der Finanzen
2.4  Stand und Plan des Haushaltes 2017 – Stichdatum 30.06.2017
2.5  Mitgliedsbeitrag an den Bundesverband
2.6  Haushaltsplan 2018

3          Satzungsreform
3.1       Beratung u. Beschlussfassung über Anträge zur Änderung der Satzung
3.2       Beschlussfassung über die gesamte geänderte Satzung

4          Bericht des Bundesvorstandes und der Bundesgeschäftsstelle
4.1       Berichte der Bundesvorsitzenden und Beisitzer/innen
4.2       Bericht der Bundesgeschäftsstelle und des Bonner Büros
4.3       Aussprache

5          Entlastung des Bundesvorstandes

6          Wahlen
6.1      Wahl eines Wahlleiters oder einer Wahlleiterin
6.2      Vorstellung der Kandidat*innen
6.3      Wahl des Bundesvorstandes
6.4      Wahl der Kassenprüfer/innen und deren Stellvertreter/innen

7          Diskussion über den Entwurf des neuen kulturpolitischen Handlungsprogramms des BBK

8          Weitere Anträge
8.1       Diskussion und Beschlussfassung über schriftlich eingereichte Anträge
8.2       Initiativanträge
 9         Verschiedenes
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9. Kulturpolitischer Bundeskongress »WELT.KULTUR.POLITIK. Kulturpolitik und Globalisierung« am 15./16.6.2017 in Berlin,

veranstaltet von der Kulturpolitischen Gesellschaft und der Bundeszentrale für politische Bildung in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag, dem Goethe-Institut und dem ifa (Institut für Auslandsbeziehungen). Er wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.
Die Globalisierung hat Folgen für Kultur und Kulturpolitik. Kultur- und Bildungspolitik stehen vor der Herausforderung, sich neu zu positionieren. Der 9. Kulturpolitische Bundeskongress will dazu einen Beitrag leisten.
Programm und Anmeldung: www.kupoge.de/kongress/2017/
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Aufruf zur Unterzeichnung
15 Thesen zu kultureller Integration und gesellschaftlichem Zusammenhalt

Diese hat die Initiative kulturelle Integration am 16. Mai 2017 veröffentlicht (siehe Bericht). Der BBK ruft dazu auf, diese mit zu unterzeichnen www.kulturelle-integration.de/thesen/
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2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Berlin, 02. Mai 2017
Initiative Urheberrecht - Mitgliederversammlung
Ein Gespräch mit dem zuständigen Referatsleiter für Urheber- und Verlagsrecht im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz über aktuelle urheberrechtliche Fragen auf Bundes- und europäischer Ebene stand im Mittelpunkt der Sitzung.
Im Ergebnis wurde festgestellt, dass es angesichts der rasanten technischen und ökonomischen Entwicklung und der Machtverteilung zwischen Internetkonzernen, Urheber*innen und Nutzer*innen dringend eines intensiven Austauschs bedarf, der die verschiedenen Aspekte der Digitalisierung und ihrer Folgen übergreifend im Interesse einer Konvergenz thematisiert. Dies will die Initiative Urheberrecht in Angriff nehmen. Ferner informierte der Sprecher der Initiative, Prof. Dr. Gerhard Pfennig, über aktuelle Entwicklungen, so u. a. zum Entwurf des UrhWissG zur Bildungs- und Wissenschaftsschranke.
Weitere Informationen: www.urheber.info
An der Sitzung nahmen für den BBK Erhard Kalina und Andrea Gysi teil.

Bonn, 07. Mai 2017
GABRIELE MÜNTER PREIS 2017: Vernissage im Frauenmuseum Bonn

Am 07. Mai 2017 wurde im Beisein der Parlamentarischen Staatssekretärin Elke Ferner und zahlreicher kunstinteressierter Besucher*innen die 2. Ausstellung zum GABRIELE MÜNTER PREIS 2017 im Frauenmuseum Bonn eröffnet.
Aus diesem Anlass fand bereits am 5. Mai 2017 in Bonn eine Pressekonferenz statt. Einvernehmlich sprachen sich die Podiumsteilnehmer*innen BBK, GEDOK und Frauenmuseum dafür aus, dass das Projekt GABRIELE MÜNTER PREIS als wichtiger, unverzichtbarer Beitrag zur Kunstförderung, hier explizit zur Förderung hervorragender künstlerischer Positionen von Frauen, fortgeführt werden muss – allerdings, und da war man sich einig, bei einer angemessenen finanziellen Ausstattung, um den Einsatz der Ausstellungsteilnehmerinnen, der Beirats- und Jurymitglieder entsprechend zu honorieren und damit zu würdigen.
Auf der Vernissage am 7. Mai 2017 hatte der BBK im Rahmen eines Grußwortes seinen Forderungen im Zusammenhang mit einer Fortführung des GABRIELE MÜNTER PREISES noch einmal Nachdruck verliehen. Nach der Präsentation und Preisvergabe an Beate Passow in der Akademie der Künste Berlin bietet sich nun im Frauenmuseum auf großzügiger Ausstellungsfläche zum zweiten Mal Gelegenheit, sich mit den vielfältigen und ideenreichen künstlerischen Beiträgen in Reflektion der Eindrücke und Empfindungen gesellschaftlicher Realität auseinandersetzen. Die Ausstellung in Bonn endet am 09. Juli 2017.
Ulla Windheuser-Schwarz hat den BBK bei Pressekonferenz und Vernissage vertreten.

Bonn, 05. – 07. Mai 2017
Vorstand, Verwaltungsrat und Berufsgruppen der VG Bild-Kunst

Die Besprechungen und Entscheidungen auf allen drei Ebenen dienten der Vorbereitung der Mitgliederversammlung, die am 29. Juli 2017 stattfinden wird. Thema war auch eine sog. „Kopiervergütung Kunstausstellungen“
Bisher war es möglich, die Mitgliederversammlung im Anschluss an die Berufsgruppenversammlungen durchzuführen, die dann über die Vorschläge der Berufsgruppenversammlungen abstimmen konnte. Die Mitglieder, die nicht selbst an dieser Mitgliederversammlung teilnehmen wollten, konnten in schriftlicher Form ihre Stimme auf einen Verband übertragen.
Da die Bundesregierung im letzten Jahr gesetzlich verfügt hat, dass den Mitgliedern die Möglichkeit gegeben werden muss, auch auf digitalem Weg von zu Hause aus über die Vorschläge der Berufsgruppen abzustimmen, muss ein ausreichender Zeitraum zwischen den Versammlungen der Berufsgruppen und der Mitgliederversammlung eingeräumt werden, und die Mitglieder müssen rechtzeitig über die entsprechenden Anträge informiert werden. Ihnen wird, nach vorheriger Anmeldung, ein jeweils individueller, an ihrer Mitgliedsnummer orientierter, Zugang zur Online-Abstimmung ermöglicht. Ein unerhörter Aufwand, zusätzlich sehr kostspielig, weil nur eine speziell zertifizierte Firma mit der Durchführung beauftragt werden durfte. Allerdings ist die Stimmübertragung wie bisher möglich. Es ist zu hoffen, dass möglichst viele Mitglieder davon Gebrauch machen.
Bemerkenswert ist vor allem ein Antrag, den die Berufsgruppen I und II der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorlegen werden: Die "Kopiervergütung Kunstausstellungen". Diese ist nicht zu verwechseln mit der Ausstellungsvergütung, deren Verankerung im Urheberrecht von BBK und der Initiative Ausstellungsvergütung gefordert wird. Die "Kopiervergütung Kunstausstellungen“ wird es Mitgliedern der beiden genannten Berufsgruppen künftig ermöglichen, bei der VG Bild-Kunst Ausstellungen in Einrichtungen zu melden, die über ein periodisches Ausstellungsprogramm verfügen, also Museen, Kunstvereine, aber auch Produzentengalerien. Dann können sie an den Ausschüttungen der VG Bild-Kunst partizipieren, die Ausstellungshäuser werden dabei in keiner Weise belastet, vielmehr kommen die Mittel hierfür von der Geräteindustrie.
Für den BBK nahm Werner Schaub an allen Sitzungen, so auch des Vorstandes teil, Ulla Windheuser-Schwarz und Erhard Kalina nahmen an den Sitzungen von Verwaltungsrat und Berufsgruppe I teil.

Berlin, 07. Mai 2017
100 Jahre Deutscher Museumsbund

In einem Festakt im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums begingen rund 800 Gäste den 100. Geburtstag der bundesweiten Interessenvertretung der Museen aller Kategorien und Größen. In ihrer Festrede dankte Kulturstaatsministerin Grütters dem Deutschen Museumsbund (DMB) für sein Engagement bei der Suche nach neuen Formen der Museumskommunikation. Mit seiner Expertise sei er seit Jahrzehnten verlässlicher Berater in museumsfachlichen und kulturpolitischen Fragen. Über die bewegte Geschichte des DMB referierte schließlich der Präsident des DMB, Prof. Dr. Eckart Köhne. Der Festakt bildete zugleich den Auftakt für die sich anschließende Jahrestagung des DMB  unter dem Motto „digital. ökonomisch. relevant. Museen verändern sich!“
Für den BBK nahm Andrea Gysi teil.

Bonn, 10. Mai 2017
Stiftungsrat der Stiftung Kunstfonds der VG Bild-Kunst

Im Haus der Kultur in Bonn tagte der Stiftungsrat der Stiftung Kunstfonds der VG Bild-Kunst, deren Zweck und Aufgabe der Stiftung Kunstfonds die Förderung der zeitgenössischen bildenden Kunst in Deutschland ist. Vorgelegt wurde der Finanzbericht von 2016, der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Beschlossen wurde zudem die Höhe der Zuwendung für die Stiftung Kunstfonds und die Nachlassstiftung Brauweiler.
Der bisherige Vorsitzende und Gründer der Stiftung, Prof. Dr. Gerhard Pfennig, gibt auf eigenen Wunsch sein Amt im Vorstand der Stiftung auf, als Nachfolger im Vorstand wurde Frank Michael Zeidler einstimmig gewählt, Sprecherin bleibt Prof. Monika Brandmeier. Pfennig erklärte sich bereit, auch künftig mit seinem Rat zur Verfügung zu stehen. Gewählt wurden außerdem einige Mitglieder der Jury, so auch Anne Hille vom Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern, die von Werner Schaub vorgeschlagen wurde.
Werner Schaub gehört als Vertreter des BBK dem Stiftungsrat an und nahm an der Sitzung  teil.

Dortmund, 11. Mai 2017
Projektbesuch im Rahmen der Initiative „Bündnisse für Bildung“ 

Im Rahmen des Förderprogramms "Kultur macht stark. Bündnisses für Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung besuchte und beurteilte Werner Schaub als Projektleiter in Dortmund das Projekt mit dem Titel "Eine Reise durch die Welt". Umgesetzt wurde das Projekt von der Künstlerin Bärbel Thier-Jaspert, beantragt wurde es vom komm-kids-com e.V. Die teilnehmenden Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren kamen ausschließlich aus Familien mit Migrationshintergrund, Veranstaltungsort ist das Dietrich-Keuning-Haus, das großzügig angelegte Räumlichkeiten für das Projekt zur Verfügung stellt. Inhaltlich setzten die Kinder sich mit Zeichen auseinander, die als typisch für ihr jeweiliges Herkunftsland gelten können.

Berlin, 11. Mai 2017
Fachausschuss Medien diskutiert Forderungen an Parteien

Die Fachausschüsse des Deutschen Kulturrates definieren derzeit je zwei Themen, zu denen Forderungen an die Parteien gerichtet werden sollen. Der Fachausschuss Medien einigte sich primär auf die Forderung nach Übertragung von Kompetenzen von den Ländern auf den Bund. Diese Forderung ist vor dem Hintergrund zunehmender europäischer Regelungen zu sehen: Der Bund muss mit einer Stimme sprechen, um deutsche Interessen im europäischen Abstimmungsprozess besser durchsetzen zu können.
Die zweite Forderung bezieht sich auf die Gleichbehandlung aller Akteure, die audiovisuelle Angebote machen. Aktuell unterliegen lineare Dienste wie z. B. das Fernsehen oder der Rundfunk erheblichen Kontrollen, angefangen beim Jugendschutz. Nichtlineare Medien wie
z. B. youtube oder Netflix versuchen, diese Auflagen zu umgehen. Damit entstehen sehr unterschiedliche Rechts- und Schutznormen, die nationale Anbieter stark benachteiligen und den Jugendschutz aufweichen.
An der Sitzung hat für den Deutschen Kunstrat/BBK Benjamin Schubert teilgenommen.

Stuttgart, 13. Mai 2017
Thema Ausstellungsvergütung bei ver.di

In den Räumen des Württembergischen Kunstvereins fand eine Diskussionsveranstaltung zum Thema "Ausstellungsvergütung" statt, organisiert von der Fachgruppe Bildende Kunst von ver.di Baden-Württemberg.
Neben verschiedenen Vorträgen gab es auch eine Runde mit Vertreter*innen von CDU, SPD und Grünen. Während sich SPD und Grüne eindeutig für die Aufnahme von Ausstellungsvergütungen ins Urheberrecht aussprachen, trug die Vertreterin der CDU die bekannten Bedenken dagegen vor. Thematisiert wurde auch das Modell in Berlin, vorgetragen von Heidi Sill, der Vorsitzenden des bbk berlin. Die Vertreter*innen der Politik auf dem Podium waren sich allerdings einig, dass das Berliner Modell prinzipiell kommunal angelegt und verortet sei. Eine Übertragung auf Flächenländer sei schon deshalb nicht möglich, weil die Länder nur über sehr wenige Häuser verfügten, in denen zeitgenössische Ausstellungen gezeigt werden - Baden-Württemberg habe nur drei solcher Einrichtungen. Deshalb müsse man bei den Kommunen vorstellig werden.
An der Veranstaltung nahm Werner Schaub für den BBK-Bundesverband teil, der die offene Diskussion nutzte, um bestehende Informationslücken zu schließen. 

Berlin, 16. Mai 2017
15 Thesen zu kultureller Integration und gesellschaftlichem Zusammenhalt

Im Max Liebermann-Haus der Stiftung Brandenburger Tor stellte die „Initiative Kulturelle Integration“ ihre, in den letzten Monaten erarbeiteten, Thesen zu kultureller Integration und gesellschaftlichem Zusammenhalt offiziell vor, der sich nun möglichst viele anschließen sollen.
Regierungsseitig beteiligt sind an dieser Initiative die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Ministerium des Innern, das Ministerium für Arbeit und Soziales und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Mit der Moderation der Initiative war der Deutsche Kulturrat beauftragt.
Mitglieder der Initiative sind bisher 29 Organisationen und Einrichtungen aus Politik und Zivilgesellschaft, so etwa ARD und ZDF, der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Arbeitgeberverband, die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche Deutschland, der Zentralrat der Juden, der Koordinationsrat der Muslime, der Deutsche Olympische Sportbund, die Freie Wohlfahrtspflege, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Journalistenverband.
Bei der Begrüßung betonte die Initiatorin der Initiative, Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, welch wichtige Rolle – neben den zahlreichen Ehrenamtlichen der Zivilgesellschaft – gerade die Künstlerinnen und Künstler bei der Umsetzung der in den Thesen formulierten Aufgaben einnehmen. Innenminister Dr. Thomas de Maizière gab in seinem Statement der Hoffnung Ausdruck, dass sich möglichst viele Organisationen in Deutschland den Thesen dieser Initiative anschließen werden.
Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler hat dies am Tag nach der öffentlichen Vorstellung der Thesen getan und ruft dazu auf, diese mitzuzeichnen (www.kulturelle-integration.de/thesen/)
An der Veranstaltung nahm für den BBK Werner Schaub teil, der auch in der entsprechenden adhoc-AG des Deutschen Kulturrates an der Formulierung der Thesen mitgewirkt hatte.
Die 15 Thesen der Initiative Kulturelle Integration sind auch auf der Internetseite des BBK (www.bbk-bundesverband.de) zu finden.

Berlin, 18. Mai 2017
Kulturpolitischer Empfang der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hatte zu einem Kulturpolitischen Empfang eingeladen, der vor allem dem Vorsitzenden des Kulturausschusses, Siegmund Ehrmann gewidmet war. Die Veranstaltung war so angelegt, dass sich, nach einem offiziellen Kulturprogramm, die Gelegenheit bot, sich über kulturpolitische Fragestellungen auszutauschen.
Für den BBK hatten Werner Schaub und Andrea Gysi die Einladung angenommen und nahmen die Möglichkeit wahr, mit Persönlichkeiten aus Politik und Kultur ins Gespräch zu kommen.

Berlin, 23. Mai 2017
KSK-Widerspruchsausschuss

Der Ausschuss behandelte 50 Widerspruchsfälle, davon 35 aus dem Versichertenbereich und 15 aus dem Unternehmerbereich.
Leider konnte nur in zwei Fällen mit Abhilfe entschieden werden, einer davon betraf den Versichertenbereich und einer den Unternehmerbereich.
An der Sitzung hat als Vertreterin der Versicherten Annemarie Helmer-Heichele teilgenommen.

Berlin, 29. Mai 2017
Fachausschuss Europa

Im Haus der Kulturverbände tagte der Fachausschuss Europa des Deutschen Kulturrates. Einziger Tagesordnungspunkt war die Arbeit an einer Stellungnahme des Kulturrates zu Kultur-Förderprogrammen der EU. Da diese in zwei Jahren neu aufgelegt werden sollen, ist das Ziel, mit dieser Stellungnahme die Funktion der laufenden Programme auf den Prüfstand zu stellen und bereits im Vorfeld entsprechende Positionen zu deren Verbesserung zu erarbeiten.
Für den Deutschen Kunstrat/BBK ist Werner Schaub in diesem Fachausschuss vertreten. Auf seinen Vorschlag hin wird es auch eine englische Version dieser Stellungnahme geben mit dem Ziel, auch Kulturorganisationen aus anderen Ländern in die Lage zu versetzen, sich dieser Stellungnahme dann anzuschließen.

Berlin, 29. Mai 2017 -Werner
Kulturpolitischer Dialog des Kulturforums der Sozialdemokratie

Das Kulturforum der Sozialdemokratie hatte Sachverständige aller Kultursparten zu einer Sitzung zusammengerufen, um die kulturpolitischen Leitlinien dieses Forums eingehend zu besprechen und Vorschläge zu deren Verbesserung zu unterbreiten.
Der stellvertretende Vorsitzende der SPD und Vorsitzende des Kulturforums, Thorsten Schäfer-Gümbel, nahm die zahlreichen Vorschläge der Sachverständigen entgegen, die jeweils vom Plenum diskutiert wurden.
In diese Runde war auch Werner Schaub (BBK) eingeladen, der vor allem zu den Themen Ausstellungsvergütung, soziale Sicherung, Künstlernachlässe und zum Urheberrecht Nachbesserungen vorschlug.

30. Mai 2017
Gespräch mit Siegmund Ehrmann, MdB SPD, zur Ausstellungsvergütung

Im Paul-Loebe-Haus trafen sich Frank Michael Zeidler und Werner Schaub als Sprecher der „Initiative Ausstellungsvergütung“ mit dem Vorsitzenden des Kulturausschusses des Bundestages, Siegmund Ehrmann, MdB.
Bei dem Gespräch ging es darum, dass der Antrag der Fraktion DIE LINKE, die Ausstellungsvergütung ins Urheberrecht aufzunehmen, im Plenum diskutiert und dann in den Kulturausschuss zur weiteren Beratung verwiesen worden war. Eine finale Entscheidung ist in dieser Legislaturperiode nicht mehr zu erwarten, aber es ist wichtig, dass die entsprechende Beratung nach der Bundestagswahl auf der Agenda bleibt.
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3. AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

HESSEN

Der BBK Regionalverband Darmstadt e. V. hat am 15.03.2017 einen neuen Vorstand gewählt: Zygmunt Blazejewski, Klaus Blecher / Finanzen, Claudia Söding.

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Impressum
NEWSLETTER-REDAKTION
BBK-Bundesgeschäftsstelle / Mohrenstraße 63 / 10117 Berlin
Tel. 030 2640970, Fax 030 28099305

info(at)bbk-bundesverband.de / www.bbk-bundesverband.de

V. i. S. d. P.: Werner Schaub
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