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BBK Newsletter Januar 2017

1. Hinweise und Informationen

Ausstellungsvergütung: Überfällig!
Veranstaltung der Initiative Ausstellungsvergütung am 7. März 2017
um 19:30 Uhr

im Gebäude des ver.di-Bundesvorstands, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin

Begrüßung: Frank Werneke, stellvertretender Vorsitzender von ver.di
Impulsreferate: Frank Michael Zeidler (Deutscher Künstlerbund, Ehrenvorsitzender), Susanne Weiß (ehem. Direktorin des Heidelberger Kunstvereins), Dr. Ingrid Wagner (stellv. Referatsleiterin in der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa), Dr. Urban Pappi (Geschäftsführender Vorstand VG Bild-Kunst)
Diskussionsrunde mit Kulturpolitiker*innen des Deutschen Bundestags: Siegmund Ehrmann (SPD), Sigrid Hupach (Die Linke), Dr. Philipp Lengsfeld (CDU), Tabea Rößner (Bündnis90/Die Grünen) und Vertreter*innen der Initiative Ausstellungsvergütung:
Werner Schaub (BBK-Bundesverband), Prof. Ulrike Rosenbach (GEDOK), Lorenz Müller-Morenius (ver.di-Fachgruppe Bildende Kunst)

Moderation: Birgit Kolkmann, freie Journalistin, u. a. für  Deutschlandradio

www.initiativeausstellungsvergütung.de       │          info@initiativeausstellungsverguetung.de
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Neu erschienen:
Dokumentation zum Symposion „Von der Kunst zu leben“
Zu beziehen über info@bbk-bundesverband.de, Versandkostenbeitrag 5 €; kostenlos bei Bestellung der Expertise „Die wirtschaftliche und soziale Situation Bildender Künstlerinnen und Künstler“ (2016)
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Neue Online-Publikation zur Zusammenarbeit von Kultur, Sozialraum und Bildung in der Kulturellen Bildung veröffentlicht
Die bkj (Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.) hat eine neue Online-Publikation im Rahmen ihres Programms „Künste öffnen Welten“ innerhalb von „Kultur macht stark“ veröffentlicht.
Das Themenheft mit dem Titel „Potenzial: Kooperation – Bündnisarbeit zwischen Kultur, Sozialraum und Bildung“ finden Sie hier: http://kuenste-oeffnen-welten.de/kooperation
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2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Berlin, 09.01.2017
Initiative Ausstellungsvergütung: Sitzung der Lenkungsgruppe
Das Treffen diente der Vorbereitung der Veranstaltung, die am 7. März 2017 unter dem Titel „Ausstellungsvergütung: Überfällig!“ stattfinden wird. Vor allem die Politiker*innen der im Bundestag vertretenen Parteien sollen von der Notwendigkeit dieser Forderung überzeugt werden, damit  in der nächsten Legislaturperiode ein entsprechender Gesetzentwurf Aussicht auf Erfolg hat.
Seitens des BBK nahmen an der Sitzung Werner Schaub, Annemarie Helmer-Heichele, Priska Streit und Andrea Gysi teil.

Berlin, 10.01.2017
Neujahrsempfang des Bundespräsidenten  
Im Schloss Bellevue empfing Bundespräsident Joachim Gauck Repräsentanten des öffentlichen Lebens, so auch Werner Schaub, zum Begrüßungsdefilee. Für den BBK wünschte Schaub dem Bundespräsidenten alles Gute für die Zukunft. Beim anschließenden Empfang nutzte Schaub die Gelegenheit, um mit verschiedenen Repräsentanten der deutschen Kulturszene ins Gespräch zu kommen. 

Berlin, 17.01.2017
Geschlechtergerechtigkeit
Der Deutsche Kulturrat führt eine Workshop-Reihe zur Geschlechtergerechtigkeit in der Kultur- und Kreativwirtschaft durch. Sie konzentriert sich bewusst auf Unternehmen der Kulturwirtschaft, da hier im Unterschied zum öffentlichen Kulturbetrieb weniger Informationen vorliegen. Die Ergebnisse werden u. a. auch in die Arbeit des Runden Tisches einfließen, den Kulturstaatsministerin Monika Grütters zum Thema  „Frauen in Kultur und Medien“ einberufen hat.
Im ersten Workshop informierten die Vertreter*innen von Verbänden der Kultur- und Kreativwirtschaft über den Stand der Diskussion in ihren Gremien und sammelten Vorschläge zur Verbesserung der Lage.
Für den BBK nahm Andrea Gysi an dem Workshop teil.

Leipzig, 18.01.2017
Antrag zur Aufnahme handwerklich-künstlerischer Drucktechniken (Hochdruck, Tiefdruck, Flachdruck, Durchdruck) in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes
Dem Sächsischen Kultursenat folgend hat im April 2016 die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, die handwerklich-künstlerischen Drucktechniken für das Register guter Praxisbeispiele der Erhaltung immateriellen Kulturerbes an die Kultusministerkonferenz zur Weitergabe an die Deutsche UNESCO-Kommission empfohlen.
Die gemeinsame Bewerbung des BBK mit dem Museum für Druckkunst Leipzig wurde im Dezember 2016 von dem unabhängigen Expertenkomitee der Deutschen UNESCO-Kommission zur Überarbeitung zurückgestellt.
Das Expertenkomitee würdigte jedoch die handwerkliche Fertigkeit, das Wissen mit langer Tradition sowie die breite und engagierte Trägerschaft und ihre gute internationale Vernetzung.
Um eine überarbeitete Version der Bewerbung zur Aufnahme in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes vorzubereiten, fand am 18.01.2017 ein Treffen mit der Direktorin des Museums für Druckkunst, Dr. Susanne Richter, im Museum in Leipzig statt.
Für den BBK nahm Priska Streit an dem Treffen teil.

Berlin, 23.01.2017
„Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ ab 2018
Die neue Förderrichtlinie „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ (2018–2022) veröffentlichte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Anfang Januar, zu einer Informationsveranstaltung wurden alle interessierten Bundesverbände und Initiativen ins Ministerium eingeladen. Die Eckpfeiler der neuen Förderrichtlinie entsprechen weitgehend der bisherigen Struktur: Bundesverbände können sich mit einem eigenen Konzept darum bewerben, erneut als Programmpartner des BMBF Projekte kultureller Bildung für sog. bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche zu fördern, die von lokalen Bündnissen mit mindestens drei Kooperationspartnern realisiert werden. Neu ist, dass die Bundesverbände ein Konzept einreichen müssen, mit dem sie für den 5-jährigen Förderzeitraum mindestens
5 Mio. € Fördermittel beantragen. Auf der lokalen Ebene gibt es ebenfalls eine Förder-Untergrenze. Dafür soll es für kleine Projekte eine Mindest-Verwaltungspauschale geben.
Der BBK bereitet seine Bewerbung für diese zweite Förderphase zurzeit vor.
An der Veranstaltung nahmen Werner Schaub, Ulrike Westphal, Daniel Deppe und Andrea Gysi teil.

Berlin, 23.01.2017
Verleihung des Willy-Brandt-Preises für Zeitgeschichte
Im Willy-Brandt-Haus wurde der diesjährige Internationale Willy Brandt Preis für Zeitgeschichte an das UNHCR, das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen, verliehen. In seiner Laudatio lobte Sigmar Gabriel die großen Verdienste und das außerordentliche Engagement dieser Institution und forderte die Staaten auf, dem Beispiel Deutschlands zu folgen und die vertraglich zugesicherten Mittel nicht nur spärlich, sondern in vollem Umfang zur Verfügung zu stellen. Der Hochkommissar des Hilfswerkes hob in seiner Dankesrede die vorbildliche Unterstützung Deutschlands für seine Organisation hervor. Der Sonderpreis ging an die Gewerkschaft der Journalisten in der Türkei. Thorsten Schäfer-Gümpel vom SPD-Parteivorstand ging in seiner Laudatio auf die bedrohliche Situation für die freie Presselandschaft in der Türkei ein und würdigte besonders den Mut der unabhängigen Journalisten, trotz aller Widrigkeiten und trotz der individuelle Bedrohungen für die Freiheit des Wortes einzustehen.
Für den BBK hatte Werner Schaub die Einladung zu dieser Preisverleihung angenommen und nutzte die Gelegenheit, beim anschließenden Empfang sowohl mit den Preisträgern als auch mit Repräsentanten der Politik ins Gespräch zu kommen.

Berlin, 23.01.2017
Neujahrsempfang der Fraktion Die Linke
Die Bundestagsfraktion der Partei Die Linke hatte zum Neujahrsempfang eingeladen. Für den BBK nahmen Werner Schaub, Andrea Gysi und Daniel Deppe an diesem Empfang teil und kamen nach dem offiziellen Teil des Empfangs mit Repräsentant*innen verschiedener Ebenen der Partei ins Gespräch. 

Berlin, 25.01.2017
KSK-Widerspruchsausschuss
Der Ausschuss behandelte 37 Widerspruchsfälle aus dem Versichertenbereich. In einem Fall wurde dem Widerspruch teilweise abgeholfen, teilweise wurde er zurückgewiesen.
An der Sitzung nahm für den BBK bzw. den Versichertenbereich Annemarie Helmer-Heichele teil.

Frankfurt, 26. Januar 2017
Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung: „Ständige Konferenz“ der Programmpartner
Alle Bundesverbände, die am laufenden Förderprogramm beteiligt sind, trafen sich zum Austausch über die neue Förderrichtlinie für die Verlängerung des Programms, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung am 3. Januar 2017 veröffentlicht hat. Alle bekundeten ihr Interesse, sich auch für die 2. Förderphase zu bewerben. Es wurden Änderungen gegenüber der aktuellen Förderrichtlinie und deren Auswirkungen auf die eigenen Antragstellungen bewertet. Die Verbände beschlossen, das Gremium der „Ständigen Konferenz“ als vom Ministerium unabhängige Plattform zum Austausch auch in der 2. Förderphase beizubehalten.
Außerdem berichteten beteiligte Verbände über die ersten Erfahrungen mit dem Programm „Kultur macht stark PLUS“ für geflüchtete junge Erwachsene und äußerten ein Interesse daran, dass auch dieses Förderprogramm verlängert wird. Die Entscheidung darüber wird vom BMBF voraussichtlich bis März 2017 gefällt werden.
Für den BBK nahm Ulrike Westphal an der Ständigen Konferenz teil.

Berlin, 27.–28.01.2017
BBK-Bundesvorstandssitzung und Vorstandssitzung des Kulturwerks des BBK
Die erste Sitzung in diesem Jahr widmete sich vor allem der Haushaltsaufstellung für das Jahr 2017 und den für dieses Jahr geplanten Projekten. So wird für den Herbst in Berlin in der Akademie der Künste ein großes Symposion unter dem Titel „Vom Wert der Kunst“ vorbereitet, das die Bedeutung der Kunst für die gesellschaftliche Entwicklung unter verschiedenen Gesichtspunkten aufgreifen wird. An das Symposion wird sich dann die Bundesdelegiertenversammlung, das höchste Gremium des BBK, anschließen, deren Tagesordnung u. a. die Neuwahl des Bundesvorstands zum Gegenstand hat. Zum Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wurde der Beschluss, sich auch für die zweite Förderphase ab 2018 zu bewerben, bekräftigt. Über die erste Förderphase, die Ende 2017 ausläuft, wird eine Abschluss-Dokumentation mit zahlreichen Projektbeispielen erarbeitet. Die weiteren Projekte und Aktivitäten des BBK und des Kulturwerks des BBK – für ein Haus der Kulturverbände, in der Initiative Ausstellungsvergütung, in der Initiative Urheberrecht, zum Gabriele Münter Preis, zur Künstlerweiterbildung, zur Herausgabe der Zeitschrift kultur politik, zur Kunst am Bau, im Deutschen Kulturrat und im Deutschen Kunstrat sowie in der IGBK und der IAA Europe – wurden ausführlich beraten.
An der Bundesvorstandssitzung sowie an der Sitzung des Vorstands des Kulturwerks des BBK nahmen Werner Schaub, Annemarie Helmer-Heichele, Erhard Kalina, André Kestel, Benjamin Schubert, Priska Streit und Ulla Windheuser-Schwarz teil.
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3. AKTUELLES AUS DEN BBK-VERBÄNDEN

SACHSEN-ANHALT

Erstes „Kultur macht stark“-Projekt abgeschlossen
Auf geflügelten Pferden und dreiköpfigen Hunden – ein neues Wandbild in der Grundschule Diemitz/Freiimfelde

Ein halbes Jahr lang reisten Kinder der dritten und vierten Jahrgangsstufe der Halleschen Grundschule Diemitz/Freiimfelde durch die griechische Mythologie. Auf dieser Reise erforschten sie sagenhafte Fabelwesen und entdeckten in den Weiten ihrer Vorstellungskraft ihre eigene Fantasie. Bis die Fabelwesen aus Metall, Gips oder Beton entstanden, meisterten die Kinder in diesem Projekt viele ungewohnte Arbeitsschritte mit neuen Materialien und Werkzeugen. Es entstand ein Wandbild, das uns die Grundidee des demokratischen Miteinanders zeigt. Es fasst unterschiedliche Sichtweisen eines Themas zu einem farbenfrohen, gemeinsamen Bild zusammen. Das Projekt wurde erdacht und durchgeführt von den Künstlerinnen Inga Becker und Suse Kaluza von der Ateliergemeinschaft kunstrichtungtrotha. Ermöglicht wurde das Projekt durch das Förderprogramm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“, das vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung finanziert und vom Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) koordiniert wird. Projektträger auf lokaler Ebene war der Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt (BBK Sachsen-Anhalt), der sich in einem Bündnis mit der Bürgerstiftung Halle und der Grundschule Diemitz/ Freiimfelde zusammenschloss.
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4. VON KOLLEG/INN/EN FÜR KOLLEG/INN/EN


Die Stiftung Erlebnis Kunst fördert insbesondere künstlerische Projekte, die ein kreatives, innovatives, originäres und reflektiertes Konzept im Umgang mit Kunst und interpretierender Erfahrung erkennen lassen. Bewerbungen sind halbjährlich möglich. Der nächste Bewerbungsschluss ist am 31. März 2017.


Nähere Informationen unter www.stiftung-erlebnis-kunst.de.


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Redaktioneller Hinweis
Für die Rubriken „Von Kolleg/inn/en für Kolleg/inn/en“ und „Mitteilungen aus den Verbänden“ können jeweils bis zum 28. des laufenden Monats Beiträge an die Bundesgeschäftsstelle (info(at)bbk-bundesverband.de) gesandt werden. Veranstaltungen und Informationen, die nach diesem Termin stattfinden, können noch bis zum letzten Tag des Monats geschickt werden. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Texte und Ausstellungshinweise zu kürzen.
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Impressum
NEWSLETTER-REDAKTION
BBK-Bundesgeschäftsstelle / Mohrenstraße 63 / 10117 Berlin
Tel. 030 2640970, Fax 030 28099305

info(at)bbk-bundesverband.de / www.bbk-bundesverband.de

V. i. S. d. P.: Werner Schaub
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