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BBK Newsletter März 2017


1. Hinweise und Informationen

VG Bild-Kunst: Aufruf zur Übertragung der Stimmen auf den BBK

Um die Interessen der bildenden Künstlerinnen und Künstler wirksam vertreten zu können, ruft der BBK-Bundesvorstand die Mitglieder des BBK, die selbst nicht an den im Folgenden genannten Sitzungen der VG Bild-Kunst-Gremien teilnehmen können, dazu auf, ihre Stimme auf den BBK zu übertragen. Das gilt für folgende nächste Termine:

5. Mai 2017 in Bonn:  Berufsgruppenversammlung der VG Bild-Kunst
Die Stimmübertragung ist jeweils durch Rücksendung des Formulars, das mit der Einladung versendet wird, möglich.

29. Juli 2017 in Bonn: Mitgliederversammlung der VG Bild-Kunst
Voraussichtlich Anfang Juni 2017 werden die Einladungen zur Mitgliederversammlung ebenfalls mit einem Formular zur Stimmübertragung verschickt. Voraussichtlich wird es auch erstmalig die Möglichkeit geben, die Stimme elektronisch über ein entsprechendes Registrierungsportal zu übertragen. Genauere Informationen hierzu werden ebenfalls mit der Einladung verschickt. Die Stimmübertragung auf den BBK wird „mit wenigen Klicks“ möglich sein.

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KUNST-AM-BAU-WETTBEWERB Humboldt Forum im Berliner Schloss

Bauherrin: Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss
Auslober, Koordination und Durchführung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR, Referat A2 im Geschäftsbereich des BMUB, Straße des 17. Juni 112, D-10623 Berlin

Wettbewerbsart: Offener, zweiphasiger, anonymer Kunst-am-Bau-Wettbewerb in deutscher und englischer Sprache. Die maßgebende Wettbewerbssprache ist Deutsch.

Teilnahmeberechtigung: Teilnahmeberechtigt sind professionelle Künstler/-gruppen (weltweit).

Die 1. Wettbewerbsphase dient der Konzeptfindung. Aus den eingereichten Arbeiten werden durch das Preisgericht bis zu 20 Beiträge zur weiteren Bearbeitung in der 2. Wettbewerbsphase ausgewählt. Bei Einreichung einer prüffähigen Wettbewerbsarbeit erhält jede/r Teilnehmende der 2. Phase ein Bearbeitungshonorar in Höhe von 2.000,- Euro (inkl. MwSt.).

Wettbewerbsaufgabe und Kunststandort: Im Rahmen der Baumaßnahme Humboldt Forum im Berliner Schloss sollen für den Kunststandort, der die beiden zum Schlüterhof hin orientierten zweigeschossigen Treppenhäuser über den Portalen 1 und 5 umfasst, Konzepte für Kunst am Bau entwickelt werden. Es kommen Installationen im Luftraum oder die künstlerische Gestaltung von Wandflächen in Betracht.

Realisierungskosten (inkl. MwSt.): je Treppenhaus 150.000,- Euro

Anmeldung und Auslobungsunterlagen: Weitere Hinweise finden Sie ab dem 10.4.2017 auf der BBR-Website: www.bbr.bund.de/BBR/DE/WettbewerbeAusschreibungen/Kunstwettbewerbe/kunstwettbewerbe_node.html
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27. und 28. April 2017 in Düsseldorf:

Kongress „Kinder zum Olymp! – Zusammenspiel. Kulturelle Bildung im Spannungsfeld globaler Prozesse“
Die Kulturstiftung der Länder veranstaltet am 27. und 28. April 2017 in Düsseldorf bereits den 8. „Kinder-zu-Olymp!-Kongress“. Der Kongress untersucht die Entwicklung der kulturellen Bildung auch im Kontext steigender Migrations- und Fluchtbewegungen. Mit Vorträgen, Podien und einem künstlerischen Programm sowie interaktiven Foren liefert der Kongress Anregungen für die Praxis und bietet darüber hinaus eine Plattform für den methodisch-inhaltlichen Austausch der Akteure. Er wendet sich an Vertreter aus Kultur und Verwaltung, Lehrer und Pädagogen, Erzieher in Schulen und Kindergärten, aber auch an Eltern, Künstler, Vermittler und Wissenschaftler. Programm: www.kulturstiftung.de/kinder-zum-olymp/

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2. BERICHTE DES BUNDESVORSTANDES

Berlin, 03.03.2017
Vorstellungsgespräche bei der IGBK
Die Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste, IGBK, hatte die Stelle einer Assistenz der Geschäftsführung ausgeschrieben. Aus den nahezu 130 Bewerbungen waren sieben Anwärterinnen zu Vorstellungsgesprächen eingeladen worden. Werner Schaub und Andrea Knobloch führten diese Gespräche und trafen dann einvernehmlich eine Entscheidung. Ab Mai wird die neue Mitarbeiterin ihre Arbeit antreten. 

Saarlouis, 04.03.2017
Veranstaltung Künstlernachlässe
Im Institut für aktuelle Kunst im Saarland fand die Versammlung zur Gründung des Bundesverbandes Künstlernachlässe (BKN) statt. Es handelt sich um einen freiwilligen Zusammenschluss gemeinnütziger Institutionen, die sich dem Bewahren, dem Erfassen und der Pflege von Nachlässen Bildender Künstler*innen widmen. In den Vereinsvorstand wurden gewählt: als Vorsitzende Prof. Dr. Gora Jain (Forum für Künstlernachlässe, Hamburg), Silvia Köhler M.A. (Künstlernachlässe Mannheim), Dr. Friederike Hauffe (Private Künstlernachlässe im Land Brandenburg e.V.), Daniel Schütz M.A. (Rheinisches Archiv für Künstlernachlässe, Bonn), Dr. Claudia Maas (Institut für aktuelle Kunst im Saarland), Kristin Halm (Sparkassenstiftung Lüneburg). Geschäftssitz des Vereins ist Berlin, im Haus der Kulturverbände, Mohrenstraße 63. Der BBK als nicht gemeinnütziger Verband tritt dem BKN als außerordentliches Mitglied bei, hat damit zwar kein unmittelbares Stimmrecht, kann aber an der Mitgliederversammlung beratend teilnehmen.
In Vertretung des BBK-Bundesverbandes nahm Ulla Windheuser-Schwarz an der BKN-Gründungsversammlung teil.

Berlin, 05. - 07.03.2017
Bundesvorstands- und Bundesausschusssitzung sowie Sitzungen der Gremien des Kulturwerks des BBK e.V.
Die Projekte des BBK und der Haushaltsplan 2017 standen im Mittelpunkt zunächst der vorbereitenden Sitzung des Bundesvorstands, anschließend des Bundesausschusses, in dem neben den Vorstandsmitgliedern alle BBK-Landesverbände vertreten sind. In diesem Jahr wird für den Herbst ein großes Symposion unter dem Titel „Vom Wert der Kunst“ vorbereitet, in dem die Bedeutung von Kunst und Kultur für eine Gesellschaft grundsätzlich thematisiert werden soll, aber auch, was sich eine Gesellschaft dies kosten lässt. An das Symposion wird sich die Bundesdelegiertenversammlung, das höchste Organ des BBK, anschließen, auf der u.a. Neuwahlen des Bundesvorstands erfolgen. Das Thema Ausstellungsvergütung ist offenkundig in vielen Ländern in Bewegung, so die Berichte der Bundesausschussmitglieder. Über die unterschiedlichen Ansätze soll ein Austausch stattfinden, eine Bestandsaufnahme wird erstellt. Informiert wurde auch über das Projekt „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, die erste Förderphase geht in diesem Jahr erfolgreich zu Ende, für die zweite Förderphase ab 2018 bereitet der BBK aktuell seine Bewerbung vor.
Der Vorstand und die Mitgliederversammlung des Kulturwerks des BBK e.V. befassten sich – abgesehen von der Haushaltsplanung 2017 – vor allem mit den kommenden Titelthemen der  Zeitschrift kultur politik( 1/2017: Humboldt Forum; 2/2017: Stellungnahmen der Parteien zu den Forderungen des BBK; 3/2017: Kunstunterricht/Medienkompetenz, 4/2017: Ergebnisse des Symposions und der Bundesdelegiertenversammlung).
An der Bundesvorstands- und der Bundesausschusssitzung sowie an den Sitzungen des Kulturwerks des BBK nahmen Werner Schaub, Annemarie Helmer-Heichele, Erhard Kalina, André Kestel, Benjamin Schubert, Priska Streit und Ulla Windheuser-Schwarz teil. In der Bundesausschusssitzung und in der Mitgliederversammlung des Kulturwerks waren die Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen,  Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen vertreten.
Seitens der Geschäftsstelle nahmen an allen Sitzungen Manfred Kohlhaas und Andrea Gysi teilt.

Berlin, 07.03.2017
Beiratssitzung der KSK
Bereits am Vorabend lud die KSK zu einem Empfang ein, an dem die 'alten' Beiratsmitglieder gebührend verabschiedet, die 'neuen' Mitglieder herzlich begrüßt und über ihre Aufgaben informiert wurden. Die Beiratssitzung begann mit der Neuwahl der beiden Vorsitzenden. Die Wahl von Prof. Dr. Gerhard Pfennig für die Versichertenseite verlief problemlos (einstimmig). Nach langen Diskussionen bei den Vertretern der Abgabepflichtigen wurde letztendlich auch Rolf Bolwin wiedergewählt. Anschließend wurden noch die Vertreter*innen für die Widerspruchsausschüsse vorgeschlagen: Für den Bereich der Bildenden Kunst wurde wieder Annemarie Helmer-Heichele vorgeschlagen, ihre Stellvertreter sind Lutz Hackenberg, Mara Michel, Anita Frei-Krämer und Victoria Ringleb. Die von den Beiratsmitgliedern zur Wahl Vorgeschlagenen wurden von der KSK bereits als Mitglieder der Widerspruchsausschüsse für die Zeit von 2017 bis 2020 berufen.
Während des Wahlvorgangs blieb den Vertretern der Versicherten genügend Zeit, um sich über die notwendige Aktualisierung der Geschäftsordnung gemeinsam Gedanken zu machen. Es wurde beschlossen, dass dies in der nächsten Beiratssitzung beraten werden soll. Anschließend berichtete Bundesministerin Andrea Nahles von ihren Bemühungen um den Erhalt der KSK, die ein Erfolgsmodell sei. Sie habe stabilisiert werden können, der Abgabesatz für 2017 sei auf 4,8 % gesenkt worden. Die Zusammenarbeit von KSK und Rentenversicherung bewertete sie äußerst positiv. Schließlich wurde noch über einige Urteile im Bereich des KSVG berichtet, die aber für die Versicherten keine wesentlichen Veränderungen beinhalten. Die nächste Beiratssitzung wird im August 2017 stattfinden.
Für den BBK und den Bereich Bildende Kunst nahm Annemarie Helmer-Heichele an dieser Sitzung teil.  

Berlin, 07.03.2017
Veranstaltung „Ausstellungsvergütung: Überfällig!“
Mehr als 120 Interessierte folgten der Einladung der Initiative Ausstellungsvergütung ins Haus des ver.di-Bundesvorstands. In Keynotes wurden u. a. die Ziele der Initiative – die Verankerung des Anspruchs auf Ausstellungsvergütung im Urheberrecht –, das Berliner Modell für Ausstellungshonorare und praktikable Ansätze für Kunstvereine sowie die administrativen Möglichkeiten der VG Bild-Kunst dargestellt. In der Gesprächsrunde mit Politiker*innen, in der Werner Schaub als einer der Sprecher der Initiative den BBK vertrat, wurde deutlich, dass ein neuer gesetzlicher Anlauf stark von dem Ausgang der Bundestagswahlen abhängen wird. Weitere Informationen und ein Mitschnitt der Veranstaltung finden sich unter www.initiativeausstellungsverguetung.de oder www.bbk-bundesverband.de.
Seitens des BBK nahmen der gesamte Bundesvorstand und zahlreiche Mitglieder des Bundesauschusses teil.

Pilsen, 09.03.2017
Sitzung der Gesellschaft der Biennale
Die Sitzung der Gesellschaft der Biennale fand in den Räumen der „Biennale der Zeichnung“ in der Universität Pilsen statt. Behandelt wurden im Beisein eines Notars ausschließlich Fragen, die sich um die Auflösung der Biennale drehten, da die Stadt die finanzielle Förderung der Biennale aufgekündigt hatte. Eine letzte Sitzung mit Unterzeichnung der Auflösungsvereinbarung ist für Juni 2017 geplant.
Als Präsident der IAA Europe, die als Organisation einer der Gesellschafter ist, nahm Werner Schaub an diesem Treffen teil.

Berlin, 10.03.2017
Veranstaltung Die Linke „Digitale Tagelöhner? Mindesthonorare für (Solo)-Selbständige
Die Linke veranstaltete ein öffentliches Fachgespräch zur Situation von Solo-Selbständigen in Deutschland. Es ging primär um die Forderungen nach einem Mindesthonorar und sozialer Absicherung von Solo-Selbständigen. An der Veranstaltung nahmen ca. 70 Gäste teil, darunter u. a. Vertreter verschiedener Sozialverbände, Interessenvertretungen, Gewerkschaften, wie  der IG-Metall und ver.di, Berufsverbände und Selbständige aus verschiedenen Branchen.
In der sich jedem Panel anschließenden Diskussionsrunde wurden u. a. die Gleichstellung von Selbständigen und Arbeitnehmer*innen und die Schaffung einer branchenübergreifenden Arbeitsgemeinschaft zur Durchsetzung der Forderungen von Solo-Selbständigen diskutiert.
Die Fraktion Die Linke hat am 14.02.2017 im Bundestag einen Entschließungsantrag zur sozialen Lage und Absicherung von Solo-Selbständigen eingereicht.  
Für den BBK nahm Karina Gührke-Harms an der Veranstaltung teil.

Mannheim/Ludwigshafen, 11.03.2017
Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung: Projektbesuch
Der Kunstverein Ludwigshafen hatte beim BBK-Bundesverband die Förderung eines Projekts kultureller Bildung für junge geflüchtete Erwachsene beantragt. Konzipiert und umgesetzt wird es vom Künstler Philipp Morlock, und zwar in seinem Atelier, der ehemaligen Tennishalle des US-Militärs.
Die Teilnehmer*innen kommen aus Syrien, Palästina, Togo und Gambia. Unter Anleitung des Künstlers bauen sie aufwändige, künstlerisch gestaltete und groß dimensionierte Möblierungsobjekte. Diese werden zum Ende des Projektes in einer großen Ausstellung im Kunstverein Ludwigshafen zu sehen sein, später werden sie dann dauerhaft auf dem früheren Militärgelände installiert, wenn dieses zum Wohngebiet umfunktioniert sein wird.
Dem Künstler assistiert ehrenamtlich ein Schreinermeister, der die Geflüchteten in die Handhabung der verschiedenen Geräte und Maschinen einführt.
Als Projektleiter des BBK besuchte und beurteilte Werner Schaub das Projekt.

Berlin, 14.03.2017
Redaktionssitzung kultur politik
Um die nächste Ausgabe von kultur politik frühzeitig vorbereiten zu können – sie wird sich den Forderungen des BBK an die Parteien anlässlich der Bundestagswahl widmen –, traf sich die Redaktion mit der Grafikerin Jenny Hasselbach von Rocco Park. Thema war auch die geplante Abschlussdokumentation zum BBK-Projekt im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung.“
An der Sitzung nahmen seitens des BBK Werner Schaub, Ulla Windheuser-Schwarz, André Kestel und Andrea Gysi teil.

Berlin, 14.03.2017
Preisverleihung GABRIELE MÜNTER PREIS
In einer morgendlichen Pressekonferenz zur Vergabe des GABRIELE  MÜNTER PREISES 2017 berichteten die an der Auslobung beteiligten und in Beirat und Jury vertretenen Institutionen BBK, Frauenmuseum Bonn und GEDOK in Anwesenheit unter anderem der Preisträgerin und weiterer Finalistinnen kurz über ihre Aktivitäten, dies unter besonderem Augenmerk auf die Situation von Künstlerinnen, und nahmen Stellung zu Bedeutung und Bedingtheiten des GMP. Hier konnte sich der BBK mit seiner Forderung nach einer angemesseneren finanziellen Ausstattung bei einer zukünftigen Preisvergabe positionieren. An der Pressekonferenz nahm Ulla Windheuser-Schwarz teil.
Am Abend fand in der Akademie der Künste am Hanseatenweg zunächst im kleinen Kreis ein Ausstellungsrundgang mit der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig, der Preisträgerin und den 19 Finalistinnen, den Beirats- und Jurymitgliedern und Ausstellungskuratorinnen statt. Ein offizieller Fototermin folgte. Höhepunkt war die Vergabe des 7. GABRIELE MÜNTER PREISES durch Ministerin Manuela Schwesig an Beate Passow in einem Festakt im vollbesetzten großen Saal der Akademie der Künste. Im Anschluss bot sich den überaus zahlreichen Gästen und Besuchern Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung, in der die Preisträgerin und die weiteren 19 ausgewählten Künstlerinnen ihre Werke präsentieren, Beiträge der früheren Preisträgerinnen und Akademiemitglieder Prof. Ulrike Rosenbach und Valerie Export sowie Werke von Gabriele Münter aus dem Archiv der Akademie ergänzen die Ausstellung.
An der Vernissage nahmen Ulla Windheuser-Schwarz (GMP-Beirat und Jury), Werner Schaub, Andrea Gysi und Andre Kestel teil.

Walldorf, 18. März 2017
Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung: Projektbesuch
Der BBK Heidelberg hatte beim BBK-Bundesverband die Förderung eines Projekts kultureller Bildung beantragt. Werner Schaub besuchte und bewertete dieses Projekt, an dem junge geflüchtete Erwachsene aus Syrien und dem Irak teilnehmen. Entsprechend dem vorgelegten Konzept des Künstlers Hartmut Schweizer hatten die Teilnehmer verschiedene Museen besucht, mit eingehenden Führungen, um deutsche und europäische Kunst kennenzulernen. 
In der praktischen Phase dienten die großformatigen Kopien von Fotos, welche die Teilnehmer von den Kunstwerken und von sich selbst gemacht hatten, als Ausgangsmaterial für Collagen, in denen sie auf unterschiedliche Weise sich selbst in die Kunstwerke integrieren konnten – gewissermaßen eine besondere Form der Auseinandersetzung mit unserem kulturellen Hintergrund.

Berlin, 21.03.2017
Bündnisse für Bildung – Praxis-Workshop
Am 21. März 2017 veranstaltete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als Projektträger des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) einen Praxis-Workshop „Abschluss von Nachweisen“. Die Veranstaltung beinhaltete, neben einem Erfahrungsaustausch zur Prüfung von Verwendungsnachweisen, Fallbeispiele zur Anwendung des Ermessensspielraums. Ziel war es, allen Programmpartnern für ihre abschließenden Prüfungen Handlungssicherheit zu vermitteln. Abschließend wurden den Mitarbeiter*innen der Programmpartner vom DLR Hinweise zur Erstellung des eigenen Verwendungsnachweises gegeben.
Für den BBK-Bundesverband als Programmpartner nahmen an dem Praxis-Workshop Ulrike Westphal, Bettina Knop und Daniel Deppe teil.

Berlin, 22.03.2017
KSK-Widerspruchsausschuss
Der Ausschuss behandelte 75 Widerspruchsfälle, davon 47 aus dem Versichertenbereich und 28 aus dem Unternehmerbereich. Es wurde in keinem Fall abgeholfen.

Berlin, 22.03.2017
ad hoc-Gruppe kulturelle Integration
Die ad hoc-AG „Kulturelle Integration“ des Deutschen Kulturrates traf sich zur Erörterung der umfangreichen „Thesen zu kultureller Integration und gesellschaftlichem Zusammenhang“. Die Thesen werden von der „Initiative Kulturelle Integration“ erarbeitet und sollen im Mai veröffentlicht werden. Danach wurde über das weitere Vorgehen beraten.
Für den Deutschen Kunstrat/BBK ist Werner Schaub in dieser Gruppe vertreten.

Berlin, 22.03.2017
Parlamentarischer Abend Bündnis 90/Die Grünen
Zu einem Parlamentarischen Abend zum Thema „Kampf für Kultur. Welche Freiheiten braucht Kreativität?“ lud am 22. März 2017 die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen in den Bundestag ein. Nach einer Keynote von Prof. Dr. Armin Nassehi zur Rolle von Kunst und Kultur in der offenen Gesellschaft folgte ein Gespräch zwischen dem Soziologen und der Fraktionsvorsitzenden Karin Göring-Eckhardt. Anschließend wurde die kulturpolitische Diskussion bei mehreren Meeting Points, u.a. zur sozialen Absicherung von Kreativen und zu Diversität im Kulturbetrieb, fortgesetzt. Hier hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, sich mit den Fraktionsmitgliedern sowie Expert*innen aus dem Kulturbetrieb auszutauschen.
Für den BBK-Bundesverband nahmen Werner Schaub, Andrea Gysi und Daniel Deppe an der Veranstaltung teil.

Berlin, 28.03.2017
Mitgliederversammlung des Deutschen Kunstrates
Der Deutsche Kunstrat, Sektion des Deutschen Kulturrates für Bildende Kunst, hatte als Gast den Geschäftsführer des Kulturrates, Olaf Zimmermann, eingeladen, um mit ihm anlässlich der Kontroverse mit einigen Kunsthandelsverbänden zum Kulturgutschutzgesetz über das Procedere bei der Beschlussfassung von Stellungnahmen des Kulturrates und der Öffentlichkeitsarbeit zu diskutieren. Er erläuterte ausführlich die Möglichkeiten der Sektionen, am Willensbildungsprozess des Kulturrates teilzunehmen. Im Ergebnis wurde der Sprecher des Kunstrates beauftragt, die Aufnahme von Minderheitenvoten in Stellungnahmen anzuregen. Ferner wurden Forderungen formuliert, die der Dt. Kulturrat gegenüber den Parteien anlässlich der Bundestagswahl erheben soll. Im Mittelpunkt standen dabei die Forderungen nach institutioneller Förderung von Kultureinrichtungen sowie die angemessene Vergütung von Künstler*innen.
Für den BBK nahm Andrea Gysil, für die IGBK Werner Schaub an der Mitgliederversammlung teil.

Berlin, 28.03.2017
Verleihung des Kulturgroschen an Petra Roth
Im Max Liebermann Haus wurde der diesjährige Kulturgroschen an Petra Roth, langjährige Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, vergeben. Der Präsident des Deutschen Kulturrates, Prof. Christian Höppner, betonte, es sei längst überfällig, dass diese Auszeichnung für besonderes kulturelles Engagement einmal an eine Persönlichkeit der Kommunalpolitik vergeben werde. Schließlich leisten ja die Kommunen die bei weitem größte finanzielle Förderung von Kunst und Kultur. Der Regisseur Hans Neuenfels, der die Preisträgerin aus seiner langjährigen Tätigkeit in Frankfurt kennt, würdigte in seiner Laudatio die vielfältigen kulturellen Maßnahmen und Initiativen von Frau Roth aus ihrer Zeit als Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main.
Für den BBK nahm Werner Schaub an diesem Festakt teil.

Berlin, 29.03.2017
Sprecherrat des Deutschen Kulturrates
Im Mittelpunkt der Diskussion standen die von der Initiative kulturelle Integration entworfenen Thesen zu gesellschaftlichem Zusammenhalt und kultureller Integration. An der Initiative sind vier Ministerien (BKM, BMI, BMAS, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung) beteiligt, moderiert wird der Diskussionsprozess vom Deutschen Kulturrat. Der Sprecherrat beriet und verabschiedete zudem eine Resolution mit drei Forderungen zur Stärkung der Ausbildung an Kunst- und Musikhochschulen, nämlich zu Studienförderwerken, Qualitätssicherung und Career Centern.
Für den Dt. Kunstrat/BBK nahm Andrea Gysi teil.

Berlin, 29.03.2017
Vorstandssitzung der VG Bild-Kunst
Im den Räumen des BBK tagte der erweiterte Vorstand der VG Bild-Kunst. Neben den Entscheidungen, wie mit den gesetzlich bedingten Rückforderungen an Verlage in Einzelfällen umzugehen ist, widmete sich die Sitzung hauptsächlich der Vorbereitung der Sitzungen des Verwaltungsrates und der Berufsgruppenversammlungen im Mai, die ihrerseits dann auch die Mitgliederversammlung Ende Juli vorzubereiten haben. Da bei dieser Mitgliederversammlung erstmals auch von zu Hause aus per Mausklick abgestimmt werden kann, ist dies eine große logistische Herausforderung. Nach wie vor ist die Stimmübertragung an eine Organisation wie den BBK auf dem Postweg möglich: Eine entsprechende Postkarte wird rechtzeitig allen Mitgliedern zugeschickt, diese Stimmübertragung kann dann sowohl für die Berufsgruppenversammlung als auch für die Mitgliederversammlung erfolgen, wenn dies auf der Karte entsprechend angekreuzt wird.
Als ehrenamtliches Vorstandsmitglied nahm Werner Schaub an dieser Sitzung teil.

Berlin, 29.03.2017
SPD-Frühjahrsempfang
Die SPD-Fraktion hatte Werner Schaub zum Frühjahrsempfang in den Reichstag eingeladen. Schaub kam dieser Einladung nach und nutzte die Gelegenheit, mit verschiedenen Persönlichkeiten aus Politik und Kultur ins Gespräch zu kommen, u. a. wurde mit dem Vorsitzenden des Kulturausschusses, Siegmund Ehrmann ein Termin abgesprochen, bei dem es speziell um die Frage gehen wird, wie ein Anspruch auf Ausstellungsvergütung ins Urheberrecht aufgenommen werden kann.

Berlin, 30.03.2017
2. Runder Tisch Frauen in Kultur und Medien
In ihrem Eingangsstatement forderte Kulturstaatsministerin Grütters die Teilnehmer*innen auf, ihr konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Lage in puncto Geschlechtergerechtigkeit zu unterbreiten. Die Vorschläge wolle sie prüfen und Mögliches noch in dieser Legislaturperiode anstoßen. In den Ergebnissen der spartenspezifischen Arbeitsgruppen kristallisierten sich dann fünf spartenübergreifende gemeinsame Anliegen heraus: 1. Die paritätische Besetzung aller von der BKM verantworteten oder geförderten Jurys, Gremien, Kommissionen, 2. eine institutionalisierte Fortsetzung des Runden Tisches, 3. die Fortsetzung und Vertiefung des Gendermonitorings, 4. spezielle Preise/Förderungen für Frauen und  5. die Berücksichtigung der sozialen Frage.
Im Juni wird das 3. Treffen des Runden Tisches stattfinden, in dem die Kulturstaatsministerin dann mitteilen wird, welche der Vorschläge sie aufgreifen kann und will.
Für den BBK nahmen Annemarie Helmer-Heichele und Andrea Gysi teil.

Berlin, 31.03.2017
Treffen mit BBK Leipzig
Christiane Werner, Tobias Rost und Hael Yxxs vom BBK Leipzig hatten um ein Gespräch mit Werner Schaub gebeten. Besprochen wurde der Umgang mit dem Förderprogramm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, da aus Leipzig in der Vergangenheit die meisten Anträge für Projekte eingegangen sind und auch realisiert wurden. Schaub informierte darüber, dass am Vortag der BBK seinen Antrag für die neue Ausschreibung, angelegt auf die Jahre 2018 bis 2022, beim Ministerium für Bildung und Forschung eingereicht hat – man werde nun sehen müssen, ob die Jury sich für den BBK-Antrag entscheiden wird. Ansonsten wurde über Verbandsangelegenheiten gesprochen, so z. B. die Handhabung der Aufnahme in die Regionalverbände, über satzungsbedingte Voraussetzungen, etwa für die Anerkennung der Gemeinnützigkeit, oder die Form der Repräsentanz von Regionalverbänden auf Landesebene.



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