19.09.2008 / Kategorie: Pressemitteilung

Bundesweite Proteste der Kulturschaffenden haben Erfolg!


Die Vorsitzenden des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), Werner Schaub und Annemarie Helmer-Heichele, erklären:

Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler begrüßt, dass der Bundesrat in seiner heutigen Sitzung die Empfehlung zurückweist, mit der die
Abschaffung der Künstlersozialkasse (KSK) gefordert wurde.

Der bundesweite Protest der Kulturschaffenden aller Kunstsparten hatte Erfolg. Und endlich haben sich all die Bundespolitiker, die sich stets positiv zur KSK äußerten und offensichtlich über diesen Angriff auf die KSK nicht informiert waren, an ihre Haltung zur KSK erinnert und die Forderung nach ihrem Erhalt bekräftigt.


Wir, die Künstlerinnen und Künstler begrüßen es nachdrücklich, dass unsere Proteste Wirkung gezeigt haben, denn nun wird die Künstlersozialversicherung nahezu einmütig bejaht und damit erneut gestärkt.

Eine Empfehlung dieser Tragweite hätte keinesfalls über den Wirtschaftsausschuss des Bundesrates ohne Hinzuziehung der Kulturbeauftragten der Länder auf die Tagesordnung einer Plenarsitzung des Bundesrates gelangen dürfen. Erklärungen über Missverständnisse und Irrtümer sind unglaubhaft,  die Bemühungen der Industrievertreter durchsichtig.

Vor allem aber ist es dreist, wenn eine Wirtschaftsgruppe, die ihren gesetzlichen Abgabepflichten seit 20 Jahren nicht nachgekommen ist, politische Fürsprecher findet, die dann ganz einfach die Institution abschaffen wollen, die gesetzlich begründete Ansprüche hat.

Wir bleiben aufmerksam!