6. Juli 2018 – Symposium und Ausstellung des Verbandes Bildender Künstler Thüringen in Gotha. 10 PROZENT – WAS BLEIBT?
„Der Atelierbestand von heute ist der Künstlernachlass von morgen“ – der Verband Bildender Künstler Thüringen e. V. (VBKTh) veranstaltet ein Symposium mit begleitender Ausstellung zu einem dringlichen sozialen und wirtschaftlichen Problem für Künstler*innen: zum Umgang mit dem eigenen Nachlass.
Während die Nachlässe von Schriftsteller*innen schon seit Ende des 19. Jahrhunderts Aufnahme in einem Netz nationaler, regionaler und lokaler, staatlicher und teilweise auch privater Archive finden, ist der Umgang mit Nachlässen Bildender Künstler*innen erst seit etwa 10 Jahren zu einem kulturpolitischen Thema geworden. Bis heute hat sich ein breites Spektrum von Lösungsansätzen und Modellen entwickelt, doch Patentlösungen gibt es nicht – und auch nicht die EINE Instanz, an die sich diese Herausforderung delegieren ließe. Das Symposium bietet Raum für den Diskurs über ein übliches Maß hinaus: Expert*innen berichten von erprobten Methoden und liefern Impulse für einen nachhaltigen Umgang mit dem eigenen OEuvre. Spannend wird die Frage sein, inwieweit es zwischen Künstler*innen, Nachlassbearbeiter*innen, Wissenschaftler*innen und Sammler*innen bereits einen gemeinsamen Nenner in dieser wichtigen Problematik gibt. Im besten Falle stehen am Ende eine brauchbare Perspektive und ein nachhaltiger Ansatz für die Kunstlandschaft Thüringen.Informationen zum Programm: www.wert-der-kreativitaet.de


