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Kategorie: Informationen

27.04.2021

Bundeskanzlerin informiert sich über Lage der Kunst- und Kulturschaffenden

Immerhin: Unternehmer*innenlohn für Solo-Selbstständige, Ausgleich für Verdienstausfälle bei Künstler*innen, Mindestanforderungen für die Vergütung auch freiberuflicher Kunst- und Kulturschaffender, Verstetigung neuer Netzwerke und des Digitalisierungsschubs – das sind Themen aus den Statements von Künstler*innen und Kulturschaffenden, die Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem digitalen Dialog in anstehende Beratungen mitzunehmen versprach.


Was davon tatsächlich noch in dieser Legislaturperiode aufgegriffen wird, hängt auch davon ab, dass Künstler*innen und ihre Verbände unverdrossen – wie schon seit März 2020! – diese Themen bei jeder sich bietenden Gelegenheit ansprechen. Ziel muss ein kontinuierlicher Austausch der Fachverbände mit der Politik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zur Zukunft der Kultur sein.

Für die Bildende Kunst war die Galeristin Arne Linde aus Leipzig dabei, leider mal wieder – im Gegensatz zu allen anderen Sparten – kein*e Bildende*r Künstler*in. Sie thematisierte die zeitverzögerten Pandemie-Folgen für die Bildende Kunst und den vollen Mehrwertsteuersatz für den Kunsthandel. In den Statements der freischaffenden Künstler*innen wurde die Dringlichkeit ihrer sozialen und ökonomischen Sicherung sehr deutlich.

Link in die Mediathek des Kanzleramtes, über den das Gespräch verfolgt werden kann
Zum Artikel der beteiligten Galeristin Arne Linde, ASPN, Leipzig.