Was ist aus den Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland" geworden?

Symposion am 23. Oktober 2009 im Roten Rathaus von Berlin

Eine Veranstaltungdes Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler, gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und dem Land Berlin.

Der Schlussbericht der Enquete-Kommission "Kultur in Deutschland", nach vierjähriger Arbeit im Dezember 2007 vorgelegt, war in der deutschen Kulturszene mit großer Aufmerksamkeit wahrgenommen worden. Diese sorgfältig erarbeitete und umfassende Bestandsaufnahme mit daraus entwickelten rund 470 Handlungsempfehlungen an die Akteure aller politischen Ebenen wurde seither in zahlreichen Diskussionsrunden überall im Land erörtert.

Fast zwei Jahre nach Erscheinen dieses Werkes war es an der Zeit, zu überprüfen, ob zumindest einige dieser Empfehlungen in der Wirklichkeit angekommen sind und wo weiterer Handlungsbedarf besteht. Die kulturpolitische Grundsatzrede von Staatsminister Bernd Neumann, die Referate von Expertinnen und Experten wie z. B. Sabine Schlüter (Leiterin der KSK), Prof. Gerhard Pfennig (VG Bild-Kunst), Prof. Wolfgang Schneider (Direktor Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim), Ronald Grätz (Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen - ifa) sowie die anschließende Diskussion mit Bundespolitikerinnen und Bundespolitikern dokumentieren, dass "Kunst und Kultur als Schlüsselthemen für Politik und Gesellschaft" - so Staatsminister Bernd Neumann - immer wieder und deutlich vernehmbar auf die Tagesordnung gesetzt werden müssen.

 

kostenfrei

 

54 Seiten, Broschur
ISBN 978-3-00-030219-0