Ausstellung „extraterrestrische Druckkunst“, Al Nüßlein


Die Ankündigung „extraterrestrische Druckkunst“ ist eher ein wohlgemeintes Mißverständnis, vielmehr bedeutet das Kürzel L.E.D.munik nichts anderes als ein „Laboratorium für exterritoriale Druckgrafik“ mit Sitz in Planegg bei München. Exterritorial in dem Sinn, als man die Grafik, speziell die Druckgrafik als Territorium betrachten könnte. Jenseits der Baumgrenze wird’s dann exterritorial. Die Exponate sind zum einen Zustandsdrucke bzw. Endresultate bekratzter Kupfertafeln (Kaltnadelradierungen), zum anderen daraus entstandene galvanische Objekte. Die Kupfertafeln sind in mit Weintrester befüllten Glaskästen aufgestellt. Der Weingeistdampf in Verbindung mit dem Buntmetall führt im Lauf der Zeit, in beständiger Veränderung, zur Bildung von Grünspan (Aerugo). Gleichzeitig entsteht Spannung auf niedrigstem Niveau – in Analogie zu neuronalen Systemen.

15. März 2019, 13 – 19 Uhr, Salonkonzert 19.30 Uhr
16. +17. März 2019, 14 – 19 Uhr

Veranstaltungsort

Halle 6 – Labor für extraterrestrische Druckkunst
Dachauer Straße 112d
80636 München

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Ansprechpartner/in

Christian Schnurer
E-Mail: info(at)halle6.net
Telefon: 0179 1282025