Kategorie: Berichte des Bundesverbandes

11.06.2019

Berlin, 11. Juni 2019: Initiative Urheberrecht
Wie kommt das Geld an die Urheber*innen?

Die EU-Urheberrechtslinie ist beschlossene Sache. Somit ist die Umsetzung auf den nationalen Ebenen binnen zwei Jahren Programm. Die Mitgliedsorganisationen der Initiative Urheberrecht waren sich in ihrer Analyse ihrer Aktivitäten vor Beschluss der Richtlinie einig, dass die Vorteile dieser nun gesetzten Richtlinie effektiver nach außen getragen werden müssen und die jeweiligen Verbände weiterhin stark gefordert sind.

Allgemein wurde konstatiert, dass die Richtlinie EU-weit positiv aufgefasst wird, da nun eine Vergütungspflicht involviert ist und die Umsetzung bis zum 7. Juni 2021 erfolgen muss. Dennoch gilt es, bekannte Kreativakteure verstärkt ins Boot zu holen, eine bessere Kommunikation mit Politiker*innen zu finden und die Vorteile dieser Richtlinie klar nach außen zu transportieren. Fragen der Vergütungsoptionen seitens der Verwertungsgesellschaft wurden ebenso thematisiert wie auch die Erarbeitung einer Handreichung, in der den politischen und gesellschaftlichen Akteuren ein sachliches Hilfsmittel zur eigenen Positionierung zur Verfügung steht.

Der BVR (Drehbuchverband) berichtete über das Ergebnis der Verhandlungen mit ARD/ZDF: Fortan sind Paketnutzungen vereinbart, ein Buy-Out entfällt. Die diesjährige Urheberrechtskonferenz wurde auf den 11. November 2019 datiert und soll die Chancen der
EU-Richtlinie thematisieren.