Kategorie: Berichte des Bundesverbandes

18.04.2018

Digitale Arbeitswelten

Berlin, 18.04.2018

Zwei Diskussionen im Feld von Kultur und Digitalisierung wurden in der adhoc-AG Digitalisierung des Deutschen Kulturrates engagiert geführt: zum einen über die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt, zum anderen über die im Koalitionsvertrag enthaltenen Aussagen zur Digitalisierung.

Die von den Sektionen des Deutschen Kulturrates benannten Expert*innen für den Deutschen Kunstrat u. a. Marcel Noack (BBK) tauschen sich hier zur Digitalisierung als Querschnittsthema aus.

Ralph Habig, Vizepräsident des Deutschen Designtages, erörterte in seinem Impulsvortrag die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt aus Sicht der Designbranche und verwies auf die sich verändernde Aufteilung von Arbeitszeit und freier Zeit aufgrund der Zunahme Künstlicher Intelligenz und Robotik in den kommenden Jahren.

Die sich abzeichnenden Änderungen im soziokulturellen Bereich und in der Medienlandschaft sollen fortan in einer eigenen Sitzung vertieft werden. Der zweite Teil der Sitzung war dem Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung gewidmet. Das Thema Digitalisierung wird in verschiedenen Kapiteln mit teils widersprüchlichen Aussagen angeschnitten und wurde in der Sitzung engagiert diskutiert.

Es ist angestrebt, eine Stellungnahme zum Koalitionsvertrag zu erarbeiten und dem Sprecherrat im September vorzulegen. Dafür sind die Mitglieder angehalten, fehlende Aspekte und Themen zuzuarbeiten sowie aus ihrer Sicht bestehende Widersprüche aufzuzeigen.