Kategorie: Berichte des Bundesverbandes

18.05.2018

Erhard Grundl: Kulturelle Teilhabe als Hauptanliegen

Berlin, 18. Mai 2018: Mit dem kulturpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen, Erhard Grundl trafen die BBK-Bundesvorsitzenden, Dagmar Schmidt und Werner Schaub, begleitet von Andrea Gysi, zu einem ersten Gespräch zusammen. Schnell wurde deutlich, dass es einige gemeinsame Anliegen für die laufende Legislaturperiode geben wird.

© Erhard Grundl

Die soziale Lage von Künstler*innen war den Gesprächspartner*innen dabei besonders wichtig. Konsens bestand darin, dass die KSK auf keinen Fall gefährdet werden darf, auch nicht durch allgemein gehaltene Reform- oder Erweiterungsforderungen. Für Solo-Selbstständige müsse gleichwohl eine bezahlbare soziale Absicherung geschaffen werden.

Kulturelle Bildung und kulturelle Teilhabe seien zu stärken und zu verstetigen. „Notfalls muss die Kultur zu den Leuten kommen und darf nicht nur darauf warten, dass diese den Weg zu ihr finden“, so Erhard Grundl. Eine wichtige Voraussetzung dafür, Interesse an Kunst und Kultur zu wecken, sei der Kunstunterricht. Deshalb sei die Zurückdrängung der musischen Fächer gegenüber den sog. MINT-Fächern fatal.

Zur Ausstellungsvergütung informierte der BBK über seine Forderungen: Abgesehen von der Verankerung eines Anspruchs auf Ausstellungsvergütung im Urheberrecht müsse der Bund mit gutem Beispiel vorangehen und bei von ihm geförderten Ausstellungen die Zahlung von Ausstellungs- beziehungsweise Mitwirkungsvergütungen verpflichtend machen.