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01.10.2019

Jury kürte 11 Künstler*innen für die Werk-Datenbank Bildende Kunst Sachsen-Anhalt

Eine fünfköpfige Fachjury aus Vertreter*innen der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, des Kunstmuseums Magdeburg, der Feininger-Galerie Quedlinburg sowie freien Kunstwissenschaftler*innen hat am 29. Juli 2019 aus 21 eingereichten Bewerbungen 11 Vor- bzw. Nachlässe bildender Künstler*innen zur Aufnahme in die Werk-Datenbank Bildende Kunst Sachsen-Anhalt ausgewählt.

Unter den Antragsteller*innen befanden sich sowohl lebende Künstler*innen als auch Erb*innen verstorbener Künstler*innen aber auch nachlassbewahrende Museen, wie z. B. das Salzlandmuseum Schönebeck. Für die Auswahl der Künstler*innen waren verschiedene Kriterien ausschlaggebend: Neben der künstlerischen Qualität wurde auf ein ausgewogenes Verhältnis von Vor- und Nachlässen und deren geografische Verteilung in Sachsen-Anhalt Rücksicht genommen. Auch sollte die Auswahl die Vielfalt künstlerischer Arbeit in Sachsen-Anhalt widerspiegeln.

Die getroffene Auswahl setzt sich aus 5 Nachlässen bereits verstorbener Künstler*innen sowie 6 Werkbeständen noch lebender Künstler*innen zusammen. Sie deckt zudem eine breite Palette künstlerischer Arbeit ab. Unter den ausgewählten Künstler*innen finden sich Maler*innen, Grafiker*innen und Illustrator*innen ebenso wie Bildhauer*innen, Textilkünstler*innen, Keramiker*innen sowie Metall- und Schmuckgestalter*innen.

Ausgewählt wurden: Benno Butter (1914–1985), Maler, Grafiker; Harald Döring (1941–1997), Maler, Grafiker, Zeichner, Kunsterzieher; Katharina Heise (1891–1964), Bildhauerin, Malerin, Grafikerin; Carola Helbing-Erben (*1952), Malerin, Grafikerin, Textil- und Konzeptkünstlerin; Rolf Müller (*1941), Maler, Grafiker und Textilkünstler; Wolfgang Policek (1932–2000), Maler, Grafiker; Annedore Policek (*1935), Malerin, Grafikerin; Robert Propf (1910–1988), Bildhauer; Christoph Reichenbach (*1950), Bildhauer; Renée Reichenbach (*1956), Keramikerin; Egon Sellin (*1930), Metall- und Schmuckgestalter.
Die Verzeichnisse werden bis zum Ende des Pilotprojektes im Dezember 2020 durch den BBK Sachsen-Anhalt in die Datenbank eingepflegt.