Auf dem Frankfurter Künstlerkongress 1971 wurde der Zusammenschluss als Bundesverband Bildender Künstler verkündet, am 10. November 1972 erfolgte die offizielle Eintragung des BBK in das Vereinsregister des Amtsgerichtes München.

Bereits 1953 war der Bund deutscher Landesberufsverbände als relativ lockere Vereinigung gegründet worden. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten die 10 Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern, Berlin (West), Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz & Saar und Schleswig-Holstein.

Der BBK begann mit seiner Arbeit auf Bundesebene (in der Bundesrepublik Deutschland) in seiner ersten Geschäftsstelle in Düsseldorf, die nach der 1. Ordentlichen Bundesdelegiertenversammlung in Bonn im März 1973 nach Bonn verlegt wurde.
Auf dieser Delegiertenversammlung wurde der erste Bundesvorstand gewählt:
Vorsitzende: Anatol Buchholtz, Lucy Hillebrand und Theodor Uhlmann
Weitere Vorstandsmitglieder: Helmut A. Volkwein, Dieter Ruckhaberle, Klaus-Peter Schwarz und H.P. Alvermann.

Der BBK startete mit der Forderung: "„Mehr Solidarität zum gemeinsamen Handeln"“, die auch heute noch die Arbeit des Bundesverbandes prägt. Die Stärkung der Urheberrechtsgesellschaft „VG-Bild-Kunst“ (gegründet 1968 in Frankfurt) gehörte zu seinen ersten wichtigen Aufgaben, ebenso die Durchsetzung des Künstlersozialversicherungsgesetzes 1983.

Dem BBK traten nach der Wende nach und nach fünf neue Landesverbände bei, hervorgegangen aus den Bezirksverbänden des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR: Der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern, der Brandenburgische Verband Bildender Künstlerinnen und Künstler, der Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt, der Sächsische Künstlerbund - Landesverband Bildende Kunst und der Verband Bildender Künstler Thüringen.

Seit 1991 hat der BBK den politischen Veränderungen Rechnung getragen und sein erstes Büro in Berlin, Prenzlauer Allee, eröffnet. Nach der Verlegung in die Köthener Straße zog das Büro Berlin in die Rosenthaler Straße um. Von 2009 bis Ende 2012 befand sich die Bundesgeschäftsstelle des BBK im Regierungsviertel von Berlin, in der Wilhelmstraße 50. Seit 2013 befindet sich die Geschäftsstelle in der Mohrenstraße 63.

1998 wurde der Name in Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler geändert. 2003 trat der bbk berlin e.V. aus dem Bundesverband aus. 2004 verließ auch der VBK Thüringen die Solidargemeinschaft, trat aber 2011 wieder ein.

Im Jahr 2005 wurde die Satzung des Bundesverbandes geändert mit dem Ziel, den BBK organisatorisch und finanziell zu stärken. So wurde insbesondere der Delegiertenschlüssel  geändert, um die Zahl der Delegierten zu reduzieren. Außerdem wurde der Bundesausschuss mit mehr Kompetenzen ausgestattet und die Mitgliedschaft formell geregelt.