Kunst im Spannungsfeld von Regionalität und Globalität
SAVE THE DATE: 26. Oktober 2018, 13–19 Uhr

Das diesjährige Symposion des BBK widmet sich der Kunst im Spannungsfeld von Regionalität und Globalität unter besonderer Beachtung der Auswirkungen der Digitalisierung. Es fragt unter anderem danach, welchen Kontext Kunst benötigt, welche Kunst in der heutigen globalisierten und technisierten Welt Beachtung findet und wer beziehungsweise was über die Sichtbarkeit entscheidet. Wir greifen damit aktuelle Themen auf, die verstärkt die Kunstwelt erreichen und die bewusst reflektiert werden sollten.

Das Symposion besteht aus drei Teilen. Der erste Teil steht unter dem Titel „Vernetzt. Wie die Digitalisierung die Welt (und uns) verändert.“ Das Impulsreferat hält Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler an der Universität Tübingen. Seine Erfahrungen und Anregungen hat er unter anderem in seinem aktuellen Buch „Die große Gereiztheit. Wege aus der kollektiven Erregung.“ veröffentlicht und damit weite Beachtung gefunden. Was die Vernetzung und Digitalisierung für den Kunstbereich bedeutet, wird in der anschließenden Publikumsdiskussion untersucht.

Der zweite Teil widmet sich in Form einer Gesprächsrunde unter dem Titel „Mut zur Regionalität?“ dem Spannungsfeld zwischen der Kunst mit regionalem Bezug und der international etablierten Kunst. Es diskutieren Dr. Michael Fuhr (Direktor der Städtischen Museen Flensburg), Wolfgang Gramm (Chefkurator der NordArt), Dr. Ingrid Mössinger (bis April 2018 Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz) und Dr. Roland Nachtigäller (Direktor des Marta Herford), die ihre unterschiedlichen Sichtweisen auf Ausstellungs- und Museumskonzepte einbringen.

In der Gesprächsrunde des abschließenden dritten Teils diskutieren Bildende Künstler*innen über die praktische Bedeutung der Vernetzung und Digitalisierung in ihrer künstlerischen Arbeit. Eingeladen sind Andrea Knobloch (Düsseldorf), Holger Lippmann (Berlin) und Grit Ruhland (Paitzdorf). Ruth Noack, Kunsthistorikerin und unter anderem Kuratorin der documenta XII (zusammen mit Roger M. Buergel), wird zuvor ihre Beobachtungen in einem Impulsvortrag darstellen.

Die Veranstaltung in der Akademie der Künste am Pariser Platz moderiert der Journalist Jürgen König, Redakteur bei Deutschlandradio und Deutschlandfunk. Das Symposion steht allen Interessierten offen. Die Organisator*innen freuen sich auf eine angeregte Debatte und viele Anmeldungen.

Doris Granz, Projektleiterin

Programm