Vom Aufbruch. Drei Jahrzehnte zurückgeblickt

Ausgabe 3/2020

Vor allem Künstler*innen kommen mit ihren Eindrücken aus der aufregenden, aufwühlenden Zeit 1989/1990 zu Wort, aus jedem der ehemals neuen Bundesländer. Sie und (schon) damals wichtige Kulturakteure aus Ost und West – wie z. B. Klaus Staeck, Karl Clauss Dietel, Gerhard Pfennig und Werner Schaub – rufen in Erinnerung, welche enormen Herausforderungen seinerzeit die Menschen sowie staatliche Institutionen und Ziivilgesellschaft zu bestehen hatten.

Gerhard Pfennig, damals Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst und der Stiftung Kunstfonds, beschreibt einführend die Künstlerpolitik in der Wendezeit. Werner Schaub, damals BBK-Vorstandsmitglied, berichtet von den Bemühungen des BBK-Bundesverbands, den Aufbau der Verbände in den sog. Neuen Ländern zu unterstützen. Klaus Staeck schildert den schwierigen Annäherungsprozess in der Akademie der Künste und Karl Clauss Dietel, Gestalter und letzter Präsident des VBK der DDR, berichtet von den Umbrüchen für die Künstler*innen und für die Verbandsarbeit. Sehr individuell kommen für Sachsen Bodo Brzóska, für Mecklenburg-Vorpommern Wilfried Schröder, für Berlin Eva Laufer (VBK Berlin) und Herbert Mondry (bbk berlin), für Brandenburg Monika Schulz Fieguth, für Sachsen-Anhalt Carola Helbing-Erben und für Thüringen Klaus Nerlich und Angelika Steinmetz-Oppelland zu Wort. 

 

Einzelpreis: 3,25 € │ Jahresabo: 13 € | inkl. Versand und Verpackung
für BBK-Mitglieder ist der Bezug der kultur politik im Mitgliedsbeitrag enthalten

Inhaltsverzeichnis 3/2020

zum Bestellformular

Mediadaten/Anzeigenpreisliste
 

Redaktion kultur politik
Taubenstraße 1
10117 Berlin
Tel. 030 264 09 70
info(at)bbk-bundesverband.de

Erscheinungsdatum
31.03. / 30.06. / 30.09. / 31.12.

Anzeigenschluss
10.02. / 10.05. / 10.08. / 10.11.


Seit der Gründung des BBK 1972 gibt es die Zeitschrift kultur politik. Herausgeber war bis Ende 2018 das vom Bundesausschuss gegründete Kulturwerk des BBK e. V., in dem alle Landesverbände vertreten sind. Seit 2019 wir die Zeitschrift vom BBK-Bundesverband direkt herausgegeben.

kultur politik informiert die BBK-Mitglieder, zahlreiche Behörden, Organisationen und Verbände im In- und Ausland mittels aktuellen Berichten und Beiträgen über kunst- und kulturrelevante Themen, wie z. B. Urheberrecht und Steuern, Wettbewerbe und Ausschreibungen, Künstlermessen und Ausstellungen, Künstlersozialversicherung und Hartz IV.

Auch Kunstakademien in Deutschland, Museen und Galerien, selbst Bibliotheken in Übersee, beziehen kultur politik ebenso wie Redaktionen von Presseagenturen, Zeitungen, Magazinen und Rundfunk- und Fernsehanstalten.

Große Themen, wie die Diskussion um Ausstellungsvergütung oder Folgerecht in Deutschland und Europa, die kulturpolitischen Positionen der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien oder die wirtschaftliche Situation der Bildenden Künstlerinnen und Künstler in Deutschland werden in kultur politik von qualifizierten Fachleuten dargelegt und kommentiert. Mit Hinweisen auf weiterführende Literatur oder nützliche Informationsquellen im Internet wird dieses Informationsangebot abgerundet.

Neben Beiträgen über Aktivitäten der Landes- und Bezirksverbände werden auch die Ausstellungstermine der Mitgliedsverbände des BBK in kultur politik publiziert.

Künstlerinnen und Künstler, die in den Arbeitsfeldern Kunst am Bau oder Kunst im öffentlichen Raum tätig sind, können in kultur politik über ihre Projekte informieren.

Die Informationen aus den Regionen über weitere Aktivitäten, wie z. B. Berichte über Auslandskontakte oder die Eröffnungen von Werkstätten oder Produzentengalerien, vermitteln Einblicke in die vielfältige Arbeit der BBK-Gliederungen. 

Mit dem breiten Spektrum an Nachrichten, Informationen und Neuigkeiten hat sich die Zeitschrift kultur politik einen großen Leserkreis erworben. Nicht zuletzt auch die zahlreichen Ausschreibungen von Wettbewerben, Stipendien und Kunstpreisen machen kultur politik zu einer wichtigen Informationsquelle in der Kunstszene.