Aneignung
Ausgabe 4/2019

Nach vielen tausend Jahren menschlicher Kultur schöpfen Künstler*innen nicht (mehr) im "luftleeren" Raum. Bewusst werden Chiffren oder Bildfragmente als Zeichensystem eingesetzt, um sie zu kulturell lesbaren, erkennbaren und deutbaren Bildern zusammenzusetzen. Mitunter entstehen Ideen an verschiedenen Orten gleichzeitig, ohne dass die Urheber*innen nachweislich etwas voneinander wissen bzw. wissen konnten. Durch den globalen, zeitgleichen Informationsfluss ändert sich nicht nur die Verbreitung und Aufnahme, sondern auch die Verarbeitung von Ideen – die Kreativen beleihen unbewusst oder wissentlich aus der Bildsprache anderer Kreativer und schöpfen ein neues Werk durch neue Kontextualisierungen.
Gibt es (noch) DAS ORIGINAL? Setzen sich alle heutigen Schöpfungen aus Bausteinen der vergangenen Bildfindungen zusammen? Auch heutige Künstler*innen behaupten ihre Urheberschaft. Wir finden uns in einem komplexen Geflecht von Wirkungskreisen und Beweislagen.

 

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für BBK-Mitglieder ist der Bezug der kultur politik im Mitgliedsbeitrag enthalten



Bundesmitteilungsblatt des BBK - Informationen für bildende Künstlerinnen und Künstler (seit 1972)

Seit der Gründung des BBK 1972 gibt es die Zeitschrift kultur politik. Herausgeber war bis Ende 2018 das vom Bundesausschuss gegründete Kulturwerk des BBK e. V., in dem alle Landesverbände vertreten sind. Seit 2019 wir die Zeitschrift vom BBK-Bundesverband direkt herausgegeben.

kultur politik informiert die BBK-Mitglieder, zahlreiche Behörden, Organisationen und Verbände im In- und Ausland mittels aktuellen Berichten und Beiträgen über kunst- und kulturrelevante Themen, wie z. B. Urheberrecht und Steuern, Wettbewerbe und Ausschreibungen, Künstlermessen und Ausstellungen, Künstlersozialversicherung und Hartz IV.

Auch Kunstakademien in Deutschland, Museen und Galerien, selbst Bibliotheken in Übersee, beziehen kultur politik ebenso wie Redaktionen von Presseagenturen, Zeitungen, Magazinen und Rundfunk- und Fernsehanstalten.

Große Themen, wie die Diskussion um Ausstellungsvergütung oder Folgerecht in Deutschland und Europa, die kulturpolitischen Positionen der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien oder die wirtschaftliche Situation der Bildenden Künstlerinnen und Künstler in Deutschland werden in kultur politik von qualifizierten Fachleuten dargelegt und kommentiert. Mit Hinweisen auf weiterführende Literatur oder nützliche Informationsquellen im Internet wird dieses Informationsangebot abgerundet.

Neben Beiträgen über Aktivitäten der Landes- und Bezirksverbände werden auch die Ausstellungstermine der Mitgliedsverbände des BBK in kultur politik publiziert.

Künstlerinnen und Künstler, die in den Arbeitsfeldern Kunst am Bau oder Kunst im öffentlichen Raum tätig sind, können in kultur politik über ihre Projekte informieren.

Die Informationen aus den Regionen über weitere Aktivitäten, wie z. B. Berichte über Auslandskontakte oder die Eröffnungen von Werkstätten oder Produzentengalerien, vermitteln Einblicke in die vielfältige Arbeit der BBK-Gliederungen. 

Mit dem breiten Spektrum an Nachrichten, Informationen und Neuigkeiten hat sich die Zeitschrift kultur politik einen großen Leserkreis erworben. Nicht zuletzt auch die zahlreichen Ausschreibungen von Wettbewerben, Stipendien und Kunstpreisen machen kultur politik zu einer wichtigen Informationsquelle in der Kunstszene.