02.11.2010 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Deutscher Kulturrat Fachausschuss Europa


Der Fachausschuss „Europa“ des Deutschen Kulturrates tagte in Berlin. Thematisiert wurde vor allem die Konzeption der auswärtigen Kulturpolitik der Bundesregierung. Deshalb nahmen an der Sitzung sowohl der Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation des Auswärtigen Amtes Werner Wnendt als auch Sebastian Körber, Stellvertretender Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen teil. Werner Schaub, der im Ausschuss den BBK vertritt, nutzte die Gelegenheit, um darauf hinzuweisen, dass dem BBK für sämtliche Austauschprojekte der etwa 60 Landes- und Bezirksverbände vom IfA pro Jahr nur 5000,- zur Verfügung gestellt würden, was bei den zahlreichen ausländischen Künstlerorganisationen, mit denen der BBK kooperiert, mit ungläubigem Erstaunen zur Kenntnis genommen würde. Erschwerend komme hinzu, betonte Schaub, dass bei bilateralen Projekten diese bescheidenen Mittel nur für die eine Hälfte des Austausches in Anspruch genommen werden dürften, nämlich die Präsentation des ausländischen Beitrags in Deutschland. Die Vorstellung deutscher Kunst im Ausland dürfe mit den Mitteln des IfA gar nicht, auch nicht anteilig, finanziert werden. Dies sei eine absurde Situation. Herr Körber deutete an, man solle mit einander ins Gespräch kommen, um Möglichkeiten zu eruieren, diese Praxis zu verbessern.Teilgenommen hat für den BBK Werner Schaub.