BBK-Symposion „Status quo artis“ im Ampere der Muffathalle
Fast 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fanden sich um 14 Uhr im Ampere der Muffathalle in München ein, um sich über Rahmenbedingungen künstlerischen Schaffens zu informieren.
Mit einem interessanten Einstieg zu „Glanz und Elend des autonomen Künstlers“ eröffnete Johano Strasser, Autor und Publizist, die Veranstaltung. Nach Begrüßungen durch Werner Schaub, Vorsitzender und Sprecher des BBK, Dietmar Lupfer, Leiter der Muffathalle in München, und Klaus von Gaffron, Vorsitzender des gastgebenden BBK-Landesverbandes Bayern, referierte der Kulturreferent der Stadt München, Dr. Hans-Georg Küppers über „Temporäre Kunstprojekte im öffentlichen Raum und Kreativquartiere am Beispiel München“. Den neuen „Leitfaden Kunst am Bau beim Bund“ stellteDr. Ute Chibidziura vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung vor, Christine Heemsoth, wissenschaftliche Mitarbeiterin der IGBK, präsentierte die Internetplattform zur Künstlermobilität „Touring Artists“. In einem von Dr. Elisabeth Hartung (Kunstbüro München) moderierten Gespräch zum Thema „Welche Kunst zeigen?“ stellten Dr. Tobias Hoffmann, Direktor des Bröhan-Museums Berlin, und Dietmar Lupfer, Geschäftsführer der Muffathalle Betriebs GmbH, ihre Überlegungen zur Rolle öffentlicher und privater Einrichtungen im Kontext zeitgenössischer Kunst vor. Schließlich referierteDr. Urban Pappi, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der VG Bild-Kunst, zum „Urheberrecht im Netz“ und den aktuellen Fragestellungen hierzu. Angesichts fortgeschrittener Zeit informierteAnnemarie Helmer-Heichele, Vorsitzende des BBK und Mitglied des KSK-Beirats in verkürzter Fassung über aktuelle Entwicklungen und Gefahren für die Künstlersozialkasse. Und Werner Schaub beendete die Veranstaltung mit einem ebenfalls abgekürzten Beitrag zu Rolle von Künstlern in der kulturellen Bildung, insbesondere in den Projekten im Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“.


