Bundesvorstand, Bundesausschuss und Kulturwerk des BBK in Berlin
Der Bundesvorstand kam zu seiner zweiten diesjährigen Sitzung in der Bundesgeschäftsstelle zusammen, der Bundesausschuss tagte im großen Steinsaal in der Mohrenstraße in Berlin. Beide Gremien widmeten sich dem Haushaltsabschluss 2012, der Haushaltsplanung 2013 und der finanziellen Zukunft des BBK. Sie befassten sich mit den laufenden Projekten „Bündnisse für Bildung“ und „Gabriele Münter Preis“. Ulrike Westphal, die nun für das Projekt „Bündnisse für Bildung“ zuständig ist, berichtete vom Stand der Anträge und zum weiteren Verfahren. Die Planungen für das diesjährige Symposion („Status quo artis“) im Herbst und die sich anschließende Bundesdelegiertenversammlung in München wurden weiterentwickelt und konkretisiert; das Kulturpoltische Handlungsprogramm wurde in aktualisierter Fassung diskutiert, weitere notwendig gewordene Satzungsänderungen wurden zur Antragstellung für die Bundesdelegiertenversammlung beschlossen. Der Vorstand informierte aus Gremien des Deutschen Kulturrates und im Bereich Kunst am Bau. Themen waren auch Ergebnisse einer Umfrage zur Förderung von BBK-Verbänden durch Bund, Länder oder Kommunen sowie zur Ausstellungspraxis der BBK-Verbände. Vom Landesverband Bildende Kunst Sachsen wurde das Thema Ausstellungsvergütung erneut aufgeworfen, durch einen Runden Tisch soll in naher Zukunft geklärt werden, wie die sächsische Initiative für eine Richtlinie zur Ausstellungsvergütung bundesweit aufgegriffen werden kann.
Schließlich tagten auch der Vorstand und die Mitgliederversammlung des Kulturwerks des BBK e.V. Letztere widmete sich neben dem Hauhaltsabschluss 2012 und der Haushaltsplanung 2013 vor allem notwendig gewordenen Satzungsänderungen.
An allen Sitzungen nahmen die Vorstandsmitglieder Werner Schaub, Annemarie Helmer-Heichele, Marianne Gielen, Erhard Kalina, Ulla Windheuser-Schwarz (Dieter Horký und Lutz Hirschmann waren entschuldigt) teil, im Bundesausschuss waren zudem alle Landesverbände des BBK mit Ausnahme der entschuldigten Vertreterinnen aus Mecklenburg-Vorpommern und NRW repräsentiert. Die Geschäftsstelle war durch Andrea Gysi und Manfred Kohlhaas vertreten, zeitweise nahmen Peggy Blankenburg und Ulrike Westphal teil.


