27.04.2009 / Kategorie: Allgemeine Meldung
Jurysitzung Einheits- und Freiheitsdenkmal
532 Einsendungen – davon 17 % aus dem Ausland und geschätzt etwa 70 % generell aus Architekturbüros – mussten von der 19-köpfigen Jury beurteilt werden. Diese war schon ungewöhnlich zusammengesetzt: neben dem Beauftragten für Kultur und Medien und zwei Künstlern einige Prominenz aus dem Bundestag und der DDR-Wendezeit, ergänzt mit Historikern und Architekten.
Dank der hervorragenden Aufbereitung des Materials durch die Vorprüfer konnte das Verfahren zügig durchgeführt werden.
Nach Beendigung des 2. Durchgangs mit 126 Entwürfen, den kein Entwurf mit einer Empfehlung für die 2. Wettbewerbsstufe überstand, wurde nach kontroverser Diskussion einstimmig beschlossen, das Verfahren abzubrechen. Dem Bundestag soll nahe gelegt werden, einen Einladungswettbewerb auszuloben. Die ausgelobte Summe von 10 Mio. Euro führte bei sehr vielen Einreichungen zu einer Überdimensionierung der Entwürfe.
Für den BBK war Klaus Großkopf als Gast dabei.


