25.10.2009 / Kategorie: Allgemeine Meldung

12. Ordentliche Bundesdelegiertenversammlung


Die 12. Bundesdelegiertenversammlung des BBK berät die Aufgaben des Verbandes für die kommenden 4 Jahre und wählt einen neuen Vorstand.
Entsprechend dem Beschluss über sein kulturpolitisches Handlungsprogramm und weitere Anträge wird der BBK in den nächsten Jahren u. a. zu folgenden Themen initiativ werden:

Staatsziel Kultur ins Grundgesetz; Stärkung und Kompetenzerweiterung für den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und den Kulturausschuss des Deutschen Bundestages; Entwicklung eines Nothilfeplans für kommunale Kultureinrichtungen; Stärkung der KSK; Bundesweite und dem Künstlerberuf entsprechende, spezialisierte Beratung in Jobcentern; entsprechende Reform einzelner Hartz-IV-Regelungen; Urheberrechtliche Regelung einer Ausstellungsvergütung; Modernisierung des Urheberrechts mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung; Erhalt der ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Kulturgüter, auch auf europäischer Ebene; Weiterentwicklung des Leitfadens Kunst am Bau.
 
Bei der Vorstandswahl wurden Werner Schaub (Heidelberg) als Vorsitzender und Sprecher und Annemarie Helmer-Heichele (Augsburg) als Vorsitzende mit überwältigender Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt. Folgende weitere Vorstandsmitglieder wurden gewählt: Marianne Gielen, Potsdam; Klaus Großkopf, Strachau/Elbe; Dieter Horký, Köln; Erhard Kalina, Worpswede;
Ulla Windheuser-Schwarz, Stopperich