31.10.2011 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Symposium „a.RTISTS IN TRANSIT. How to become an Artist in Residence” in Berlin


In Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule Weißensee, Trans Artis, On-Air und dem Institut für Auslandsbeziehungen veranstaltete die Internationale Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) ein Symposium zum Thema Mobilität von Künstlerinnen und Künstlern. In Vorträgen und Workshops ging es um unterschiedliche Aspekte des Unterwegsseins. Am ersten Tag hielt der Kunstkritiker Paolo Bianchi einen Vortrag über die Arbeitsweise, Lebensformen und Netzwerke der neuen, global vernetzten Künstler und Kulturproduzenten. Anna Lipphardt und Jia Lyng Tang stellten die Ergebnisse des laufenden Forschungsprojektes „Travelling Communities“ vor; und die Künstlerin Tanja Ostojic berichtete von ihrer künstlerischen Arbeit, in der sie sich mit der politischen Dimension von Migration und dem Übertreten von Grenzen auseinandersetzt. Sehr unterhaltsam stellte der indische Künstler und DAAD-Stipendiat Nikhil Chopra seine performativen Spaziergänge durch verschiedene Städte und Landstriche der Welt vor. Zum Ausklang des Tages gab Elke aus dem Moore Einblick in die Förderstruktur des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa). Sehr gut besucht war am zweiten Tag das Künstlergespräch von Martha Rosler. Anschließend konnten Künstlerinnen und Künstler in zwei Workshops praktische Tipps über Künstlerresidenzen, Reisestipendien und Wissenswertes zum Thema Unterwegssein erfahren. In einer abschließenden Podiumsdiskussion wurde kontrovers über den Begriff der Mobilität diskutiert und darüber, dass Mobilität heute als Voraussetzung für erfolgreiche Künstlerkarrieren gesehen wird. Es wird eine Dokumentation der Beiträge geben.
Nähere Informationen: www.igbk.de, art@igbk.de
Florina Limberg besuchte das Symposium.