17.04.2012 / Kategorie: Allgemeine Meldung

In Landshut tagte die Jury für den Kunst am Bau-Wettbewerb des Landesarchivs


Für den Neubau des Landesarchivs hatte das Land Bayern einen engen Wettbewerb mit einem vorgeschalteten offenen Bewerberverfahren ausgeschrieben, das auch in der BBK-Publikation kultur politik ausgeschrieben war. Mehr als 160 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland, aber auch aus einigen europäischen Ländern hatten dazu ihre Unterlagen eingereicht, im Wesentlichen Referenzprojekte und Informationen über ihre künstlerischen Arbeitsbereiche. Eine Jury, die besetzt war mit dem Architekten, einem Künstler, einem Vertreter des Nutzers und einer Vertreterin des Bauamtes, hatte den Auftrag, aus den Bewerbungen eine Auswahl von 20 Künstlerinnen und Künstlern zu treffen, deren eingereichte Unterlagen annehmen ließen, dass sie sich mit den Erwartungen des Auslobers an die für den Bau spezifischen künstlerischen Anforderungen angemessen auseinandersetzen könnten. Eine Besonderheit der Vorgaben war es, nach Möglichkeit bis zu fünf Künstlerinnen und Künstler zu berücksichtigen, deren Studienabschluss nicht länger als drei Jahre zurückliegt – eine Anregung des BBK Niederbayern für die Nachwuchsförderung – der das Land nachgekommen war.
Als Vertreter des BBK wurde der Bundesvorsitzende Werner Schaub in diese Jury berufen.