24.06.2011 / Kategorie: Allgemeine Meldung
DUK 71. Hauptversammlung
der Deutschen UNESCO-Kommission im Auswärtigen Amt, Berlin Nach den Regularien wurde in der Generaldebatte über den Jahresbericht 2010 und künftige Schwerpunkte der Kommissionsarbeit gesprochen. Dabei wurde u.a. festgestellt, dass grundsätzlich Veränderungen stattfinden müssen, denn zwischen Kultur und Bildung finde keine Verbindung statt, verschiedenen Arbeitskreise sollten zusammen arbeiten um die notwendigen Veränderungen zu ermöglichen. In Deutschland gibt es (aus unterschiedlichen Gründen) noch immer ca. 20% Analphabeten, was dringend verändert werden müsse. Außerdem wurde berichtet, dass der neue Freiwilligendienst in mehr als 50 Ländern tätig ist, über 1000 Mitarbeiter sind im Ausland beschäftigt - und es über 5000 Antragsteller gibt. Sowohl der Benz-Motor als auch die Mauer (Bau + Fall) sind in das Welt-Dokumenten-Erbe der UNESCO aufgenommen worden.Da es offensichtlich Probleme mit der Erhaltung der ins Weltkulturerbe aufgenommenen Stätten gibt, soll ein Kulturerbe-Komitee gebildet werden, mit dem Ziel eine größere Transparenz herzustellen, wer was mit welchem Mandat für die Erhaltung übernimmt.Frau Dr. Prinz (Auswärtiges Amt) teilte mit, dass Haushalts-Kürzungen in Höhe von 3% durchgeführt werden würden, jedoch die UNESCO voraussichtlich keine Kürzungen zu erwarten habe. Außerdem bot sie an, sich bei Problemen an sie persönlich wenden zu können.Nach dem einstimmig beschlossenen Haushalt (Entwicklung, Voranschlag 2012, Jahresrechnung, Entlastung des Präsidiums und des Generalsekretärs) der DUKwurden diverse Satzungsänderungen beschlossen, die allerdings keine grundlegenden Änderungen bedeuten.Anschließend wurden nach eingehender Diskussion 2 Resolutionen verabschiedet: die Resolution `Inclusive Bildung in Deutschland stärken´ (Inklusion im Bildungswesen ist Voraussetzung, um die Ziele des Aktionsplans `Bildung für Alle´ erreichen zu können) und die Resolution `Potenziale von Sozialen Medien für UNESCO-Ziele nutzen´ (alle politisch und fachlich zuständigen Institutionen werden aufgerufen, soziale Medien für die Förderung moderne Wissensgesellschaften im Sinne der UNESCO einzusetzen sowie deren Einsatz zu unterstützen).Für die IGBK nahm Annemarie Helmer-Heichele an den DUK-Veranstaltungen teil


