13.04.2015 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Gespräch mit Bundesjustizminister Heiko Maas


In einer kleinen Runde führten einige Vertreter der Initiative Urheberrecht ein Fachgespräch mit Bundesjustizminister Heiko Maas zu Fragen der Positionierung der Bundesregierung zum Urheberrecht. Dabei ging es um das Urhebervertragsrecht, den Bereich Bildung und Wissenschaft in diesem Zusammenhang und um Reformüberlegungen für das Urheberrecht im digitalen Zeitalter. Hierfür werde ein Forschungsauftrag an das Max-Planck-Institut vergeben. Der Minister informierte darüber, dass bis zum Sommer ein Referentenentwurf zur Reform des Urhebervertragsrechts vorgelegt werde, den es dann zu diskutieren gelte. Es werde in dieser Vorlage berücksichtigt, dass die Schwachstellen beseitigt würden, die sich seit der Reform 2002 in der Praxis gezeigt hätten. Außerdem wird eine Reform des Rechts der Privatkopie in Angriff genommen.Werner Schaub, der als Vertreter des BBK und der VG Bild-Kunst zu dem Gespräch eingeladen war, regte an, künftige Gesetze sollten auch die wichtige Rolle der Verwertungsgesellschaften stärken, denn gerade diese seien Gesellschaften der Urheber aller Kultursparten. Der Minister sicherte zu, dies in den Gesetzesvorlagen zu berücksichtigen und dafür den Kontakt zur Initiative Urheberrecht zu nutzen.An dem Gespräch nahm für den BBK Werner Schaub teil.