01.11.2010 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Rede Klaus Wowereit: „Kulturpolitik für Berlin“


In der Reihe „Die Rede“ des Kulturforums Stadt Berlin der Sozialdemokratie hielt der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit ein Referat über die „Kulturpolitik für Berlin“. Wowereit erwähnte dabei die positive Rolle des Bundes bei der Erhaltung wichtiger Kultureinrichtungen der Stadt. Er betonte aber nachdrücklich, für wie wichtig er neben der etablierten Kultur die freie Szene und deren Unterstützung halte. Für die dezentrale Kulturarbeit seien 200 Millionen Euro für mehr als 300 neue Arbeitsplätze in diesem Bereich vorgesehen, der unerhört wichtig sei für die Wahrnehmung Berlins als Kultur- und Kunststandort. Vorstellungen von einer deutschen Leitkultur erteilte er eine Absage und befürwortete „Multikulti“ als eine Form von Willkommenskultur. Den Betrieb der Kunsthalle einzustellen sei ein Fehler gewesen, deshalb sei die Einrichtung einer neuen wichtig, er wolle sich nachdrücklich dafür einsetzen.Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung führte Werner Schaub ein Gespräch mit Wowereit, bei dem er den Bundesverband des BBK als größten europäischen Künstlerverband vorstellte, der nun seit einem Jahr als wichtige bundespolitische Vereinigung die Berliner Szene bereichert. Er dankte Wowereit für die finanzielle Unterstützung Berlins für die Realisierung der Bundesdelegiertenversammlung im letzten Jahr und für die Bereitstellung des Roten Rathauses für diese Veranstaltung. Der Regierende Bürgermeister sicherte zu, man bleibe in wohlwollender Verbindung. Teilgenommen hat für den BBK Werner Schaub.