16.05.2011 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Sachverständigenkreis Kunst am Bau


In Berlin tagte der Sachverständigenkreis Kunst am Bau im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Erörtert wurden die Ergebnisse der Wettbewerbe für die Kunst im neuen Flughafen BBI, die erst durch die Bemühungen des Bundesverbandes möglich geworden waren. Zur Verfügung standen 2 Mio. Euro für vier offene und drei enge Wettbewerbe.Außerdem wurde das nächste Werkstattgespräch vorbereitet, das im September in Bonn stattfinden wird zum Thema "Erfassung, Pflege und Erhalt von Kunst am Bau". Das Werkstattgespräch im November wird sich mit dem Umgang mit der Kunst bei Abriss, Umbau oder Verkauf eines Gebäudes befassen. Dieser Aspekt soll in der Neufassung in den Leitfaden mit aufgenommen werden.Des Weiteren wurde ein Datenblatt besprochen, das zukünftig bei allen entsprechenden Maßnahmen zu Kunst am Bau eingesetzt werden wird, um eine lückenlose Datenbank generieren zu können. Am 20./21. August wird es beim Tag der Offenen Tür im Ministerium in der Invalidenstraße einen speziellen Informationsstand zu Kunst am Bau geben.Der Sachverständigenkreis sprach sich eindeutig dafür aus, dass es auch beim Neubau der Bundeskulturstiftung in Halle Kunst am Bau geben müsse; ausgerechnet der Vorstand dieser Stiftung hatte Kunst an oder in seinem Neubau mit der Begründung abgelehnt, man sei für viele Künstlerinnen und Künstler da, das Werk eines einzigen im oder am Haus sei daher nicht angebracht.Und schließlich: die homepage des BBR (Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung) mit einer Dokumentation zu Kunst am Bau ist nun fertiggestellt. An der Sitzung nahm Werner Schaub als Vertreter des BBK teil.