23.10.2009 / Kategorie: Allgemeine Meldung
„Mit den besten Empfehlungen“
„Mit den besten Empfehlungen“ – BBK-Symposion im Berliner Rathaus
Im Roten Rathaus verfolgen rund 100 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet das Symposion „Mit den besten Empfehlungen – Was ist aus den Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission ‚Kultur in Deutschland’ geworden?“. Kulturstaatminister Bernd Neumann benennt in einem ausführlichen Eröffnungsvortrag die kulturpolitischen Aufgaben der nächsten Legislaturperiode. Zur Arbeit des BBK erklärt er: „Auf allen politischen Ebenen setzt sich der BBK dafür ein, die Situation bildender Künstler in wirtschaftlicher, sozialer und rechtlicher Hinsicht zu verbessern. Überall, wo künstlerischer Sachverstand gefragt ist, ist der BBK an vorderster Stelle mit dabei.“
Die nachfolgenden Referate und Gespräche befassen sich mit Fragen, die für Künstlerinnen und Künstler von existentieller Bedeutung sind: Sabine Schlüter, Leiterin der Künstlersozialkasse (KSK), fordert zur Stärkung der KSK auf und bittet um Unterstützung durch den BBK. Prof. Gerd Pfennig plädiert für eine erneute Initiative zur urheberrechtlichen Regelung einer Ausstellungsvergütung. Weiteren Handlungsbedarf wird u. a. in der Hartz IV-Gesetzgebung, bezüglich der Alterssicherung von Künstlerinnen und Künstlern sowie in der kulturellen Bildung gesehen. In einer abschließenden Podiumsrunde gehen Politiker der Oppositionsparteien – Monika Griefahn (SPD), Antje Vollmer (Bündnis90/Die Grünen), Gregor Gysi (Die Linke) - auf diese Fragestellungen ein. Hans-Joachim Otto (FDP) fehlte entschuldigt, Gitta Connemann (CDU) unentschuldigt.


