03.04.2012 / Kategorie: Allgemeine Meldung
Gespräch zur Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung
Anlässlich der kritischen Umfrageergebnisse zur Resonanz bildender Künstlerinnen und Künstler auf die Angebote der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung fand in der BBK-Bundesgeschäftsstelle ein Gespräch mit Peter Grafe, Referatsleiter für Kultur- und Kreativwirtschaft beim BKM, und Harm Wurthmann, Leiter des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, statt. Herr Wurthmann informierte über die Arbeit der Regionalbüros, deren Angebote auch in nicht geringem Umfang Künstlerinnen und Künstler in Anspruch nähmen. Als Problem stelle sich oft heraus, dass Projekte nicht mit dem nötigen ökonomischen Know-How angepackt würden bzw. von vornherein wenig Aussicht auf Erfolg am Kunstmarkt bestehe. Werner Schaub wies noch einmal auf die spezifischen Bedürfnisse bildender Künstlerinnen und Künstler hin, denen man nicht mit einem rein ökonomischen Herangehen gerecht werden könne. Bemängelt wurde allgemein die fehlende Vorbereitung auf den Beruf durch die Hochschulen und Akademien. Zur Frage, ob hierzu ein gemeinsames Projekt auf die Beine gestellt werden könnte, beispielsweise anknüpfend an das Bremer Modell aus dem Jahr 1998, soll es weitere Gespräche geben.
An dem Gespräch nahmen für den BBK Werner Schaub und Andrea Gysi teil.


