06.05.2011 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Kunst-am-Bau Wettbewerb, Berlin-Buch


Preisgerichtssitzung des Studierendenwettbewerbs Kunst am Bau Max Delbrück Communications Center, Berlin-Buch

Im MDC.C-Max Delbrück Communications Center fand die Preisgerichtssitzung des Studierendenwettbewerbs Kunst am Bau für den Forschungsneubau Ultrahochfeld-Magnetresonanztomografie (MRT) statt. Auslober des Wettbewerbs war das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC).An der Sitzung nahmen 19 Personen teil. Darunter die 7 Fach-/Sachpreisrichter. Der BBK als Gast wurde vertreten durch Wladimir Olenburg vom BBK Kassel.Zu Beginn stand eine Begehung des MRT-Gebäudes, für das jeweils sechs Studierende der Kunsthochschule Weißensee und der Universität der Künste Berlin Vorschläge eingereicht hatten. Vorausgegangen waren bereits hochschulinterne Auswahlverfahren.Wesentlicher Aspekt des Wettbewerbs war insbesondere die nicht wissenschaftliche Sicht von außen auf das MRT. Seine nicht sichtbaren Funktionen und Arbeitsabläufe sollten sich in den Konzeptionsfindungen widerspiegeln.Im Rahmen der allgemeinen Wettbewerbsformalien wurde Prof. Norbert Radermacher (Kunsthochschule Kassel) zum Vorsitzenden der Jury gewählt. Die Vorprüfer stellten die einzelnen Arbeiten sehr detailliert vor. Ihr Vorbericht war gut ausgearbeitet und ergänzte fehlende oder überschlägig geschätzte Kosten der einzelnen Beiträge. In einer ersten Runde konnten alle Anwesenden ihre positiven und negativen Eindrücke zu den jeweiligen Vorschlägen äußern. Nach zwei Wertungsgängen blieben drei Vorschläge übrig. Eine abschließende Diskussion und die Abstimmung über die drei Konzepte brachte eine klare Empfehlung der Jury für einen der drei Vorschläge, der unter Formulierung von Überarbeitungsempfehlungen zur Umsetzung vorgeschlagen wurde.

Die Bewertung der eingereichten Wettbewerbsbeiträge wurde sehr sachlich geführt und implizierte viele Aspekte hinsichtlich der Bezugnahme zur Bedeutung des Ortes und der Architektur.