27.08.2013 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Realsatire


Realsatire: Stellungnahme zum Optimierungsvorschlag ID 107-2 in dem Projekt Optimiertes Meldeverfahren in der sozialen Sicherung (OMS)

Arbeitsgruppe Fachverfahren und Organisation - Unterarbeitsgruppe Melde- und Beitragswesen - Querschnittsgruppe KSK - Verfahren MB 09 Künstler und Publizisten

Optimierungsvorschlag (OV) – Identität 107-2

Hinter diesem Titel verbarg sich der perfide Vorschlag der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dass unter dem Vorwand, auch bei der KSK eine Verringerung des Bürokratieaufwands anzustreben, die KSK-Versicherten die Künstlersozialabgabe von den abgabepflichtigen Unternehmern einzuziehen haben und an die KSK weiterleiten sollen. Es kann davon ausgegangen werden, dass dies ein weiterer Versuch ist, die KSK auf lange Sicht grundsätzlich auszuhebeln. Dieser Versuch ist jetzt gescheitert. In intensiver und aufwändiger Zusammenarbeit der Versichertenvertreter auch in Verbindung mit der KSK ist es gelungen, diesen schon von Anfang an für die Versicherten völlig inakzeptablen Vorschlag abzuwehren.

Dass es grundsätzlich notwendig sein soll, die Idee des Bürokratieabbaus mit einem derartigen bürokratischen Aufwand von Zeit, Kraft, Emotionen, Diskussionen und manpower wieder zurückzunehmen, ist kaum zu glauben. Aber - jetzt waren wir erfolgreich und finden das wunderbar. Wobei es völlig klar ist, dass immer wieder von der Unternehmerseite mit Angriffen zu rechnen ist. Wir müssen deshalb wachsam sein – sehr wachsam.

In den beiden Workshops vertrat Annemarie Helmer-Heichele den Bereich Bildende Kunst.