Neuer Vorstand der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste gewählt
Die IGBK wählte auf ihrer Delegiertenversammlung einen neuen Vorstand.
Die Vorstandsvorsitzenden sind annette hollywood (Deutscher Künstlerbund), Ingrid Scheller (GEDOK – Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer) und Werner Schaub (BBK). Zur Sprecherin des neuen Vorstandes wurde für einen Zeitraum von drei Jahren Ingrid Scheller aus Köln gewählt.
Weitere IGBK-Vorstandsmitglieder sind Marianne Gielen, Lutz Hirschmann, Susanne Meier-Faust, Ulrike Rosenbach, Jörg Wagner und Moira Zoitl.
Auf ihrer Versammlung diskutierten die Delegierten u. a. die für 2012 anstehenden Projekte:
Im Frühjahr 2012 wird die Publikation ‘aRTISTS IN TRANSIT‘ veröffentlicht, die die wichtigs-ten Beiträge der gleichnamigen Tagung zusammenfassen wird. Ende Oktober 2011 disku-tierten auf Einladung der IGBK, der Kunsthochschule Weißensee und des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) bildende Künstler/innen, Kuratoren und Wissenschaftler/innen die Motive für Mobilität und deren Auswirkungen auf das Leben und Arbeiten von Künstler/innen aus theoretischer und praktischer Sicht. Eine derzeit laufende Umfrage (zu finden unter http://igbk.de/page.php?pgid=89&lang=de) zu Erfahrungen bei Arbeitsaufenthalten im In- und Ausland wird für die Publikation ausgewertet.
Im Herbst 2012 wird die IGBK voraussichtlich in Kehl und Straßburg ein Symposium zu den Rahmenbedingungen künstlerischer Arbeit in Europa realisieren. Es sollen Abgeordnete des EU-Parlaments sowie Vertreter/innen von europäischen Künstlerorganisationen eingeladen werden. Ziel ist es, regelmäßige Gespräche mit den Europa-Parlamentariern zu Fragen der Künstlermobilität, des Urheber- oder des Steuerrechts auf den Weg zu bringen.
Ebenfalls im Herbst 2012 wird die IGBK, gemeinsam mit dem Internationalen Theaterinstitut ITI, das Online-Handbuch Künstlermobilität veröffentlichen. Das Handbuch wird sich sowohl an bildende als auch an darstellende Künstler/innen richten. Es wird den Zugang zu den für ein mobiles Arbeiten notwendigen Informationen erleichtern und folgende Themenbereiche abdecken: Förderung des Künstleraustausches und von internationalen Kooperations-projekten, Visa und Arbeitsgenehmigungen, Steuer- und Sozialrecht, Versicherung und Transport sowie Urheberrecht.


