22.09.2015 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Fachausschuss Arbeit und Soziales


Der Fachausschuss widmete sich in einem Brainstorming dem Thema Scheinselbstständigkeit, das insbesondere im Museums-, Film- und Theaterbereich zu erheblichen Problemen führt. In der Diskussion wurde deutlich, dass es hierzu sehr differenzierte Interessen der verschiedenen Kulturberufe gibt: Viele kritisieren, in die Selbstständigkeit gedrängt zu werden, obwohl eigentlich eine Tätigkeit ausgeübt wird, die sozialversicherungspflichtig sein müsste. Andere – wie z. B. Bildende Künstler/innen – haben durchaus das Interesse, als Freiberufler anerkannt zu werden, auch wenn sie aus finanziellen Gründen nebenberuflich anderen Tätigkeiten nachgehen müssen. Diese unterschiedlichen Aspekte sollen für die nächste Sitzung zusammengetragen werden, um das weitere Vorgehen konkretisieren zu können. Für den Kunstrat/BBK hat Andrea Gysi teilgenommen.