21.11.2013 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Initiative Urheberrecht


Der Sprecher Prof. Dr. Gerhard Pfennig informierte über die bisherigen Bemühungen der Urheberverbände um eine eigentlich notwendige Repräsentanz in Brüssel, die in Zukunft noch verstärkt werden sollen. Er berichtete von den Ergebnissen eines Gesprächs in Brüssel zu den  Auswirkungen eines EU/USA-Freihandelsabkommens, das habe deutlich werden lassen, dass von den USA derzeit jedenfalls die Ausnahme für den audiovisuellen Bereich akzeptiert werde und eine Aufweichung des Urheberrechts eher nicht zu befürchten sei. Der Geschäftsführer der VG Wort informierte über das Urteil 2. Instanz des sogenannten Google-Prozesses, mit dem nun das flächendeckende Einscannen vorwiegend wissenschaftlicher Bücher und Verbreiten von Ausschnitten daraus ohne Genehmigung der Urheber und ohne Vergütung zugelassen wird. Thema waren auch die Auswirkungen des Urteils des OLG München im sogenannten Vogel-Prozess, das das gesamte Verteilungssystem in Frage stellt. Deshalb wird die VG Wort in Revision gehen. Nähere Informationen dazu unter www.urheber.de. Schließlich diskutierte die Initiative über Möglichkeiten der Verstetigung ihrer Arbeit und einer entsprechenden Finanzierung. Informiert wurde von Katharina Uppenbrink über die bisherigen Aktivitäten zur Öffentlichkeitsarbeit, die in Zukunft noch gebündelter und zielgruppendifferenziert weiterentwickelt werden sollen.Für den BBK nahm Andrea Gysi an der Sitzung teil.