19.03.2014 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Sprecherrat des Deutschen Kulturrates


In seiner ersten diesjährigen Sitzung befasste sich der Sprecherrat zunächst mit den Ergebnissen eines parlamentarischen Abends des Vorstandes und der Geschäftsführung des Kulturrates mit Abgeordneten des Bundestages zum Thema KSK. Danach wird es wohl nun bald zu einer gesetzlichen Reglung zur verbindlichen Überprüfung aller abgabepflichtigen Unternehmen kommen, die im letzten Jahr ausgesetzt worden war. Vorbehalte bestehen allerdings gegenüber der Forderung des Kulturrates nach einer Erhöhung des  Bundeszuschusses. Der Antrag des Kunstrates, künftig immer zu solchen Gesprächen die jeweiligen Vorsitzenden der zuständigen Fachausschüsse hinzuziehen, wurde einstimmig beschlossen. Verabschiedet wurden eine Stellungnahme zu „Impulsen des Deutschen Kulturrates für die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik“ sowie eine Stellungnahme zu den Aufgaben im Arbeits- und Sozialrecht für den Kulturbereich. Diskutiert wurde zum Thema „Kultur und Sport“, ein Austausch mit Sportverbänden grundsätzlich befürwortet, die Unterstützung sportlicher Events bleibt allerdings einer Diskussion und Entscheidung im Sprecherrat vorbehalten. Die Einrichtung einer adhoc-AG zum Thema „Raubkunst“ wurde beschlossen. Zur Frage der Gründung einer Sektion Rundfunk wurde erneut an die Sektion Film und Medien appelliert, intensiv das Gespräch mit den daran interessierten Verbänden zu suchen und eine einvernehmliche Lösung für eine gemeinsame Sektion anzupeilen.An der Sitzung nahmen Annemarie-Helmer-Heichele und Andrea Gysi teil.