10.05.2012 / Kategorie: Allgemeine Meldung
Zehnte Konsultation der ‚Bundesweiten Koalition Kulturelle Vielfalt’
Am 10. und 11. Mai 2012 tagte die ‚Bundesweite Koalition Kulturelle Vielfalt’ am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Die Koalition wurde 2004 von der Deutschen UNESCO-Kommission ins Leben gerufen und moderiert seitdem den bundesdeutschen Diskussionsprozess zum UNESCO-Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen. In Hildesheim stand der Ende April 2012 der UNESCO vorgelegte erste deutsche Staatenbericht zu diesem Übereinkommen im Fokus der Vorträge und Workshops. Positiv hervorgehoben wurde die Einbindung der Zivilgesellschaft bei der Abfassung des Berichts. Es wurden aber auch offen gebliebene Aspekte sowie Forschungsfragen im Umfeld der Zielsetzungen des Übereinkommens kritisch diskutiert. Betont wurde, dass die Relevanz der Konvention in den Kommunen und bei den Kulturschaffenden häufig noch nicht ausreichend ‚angekommen ist‘. In diesem Zusammenhang sind auch die Künstlerverbände gefragt.
Marianne Gielen nahm als Vertreterin der Internationalen Gesellschaft der Bildenden Künste (IGBK) an der zweitägigen Veranstaltung teil.


