BBK-Bundesvorstand tagte in Berlin
Der Bundesvorstand traf sich zu seiner 3. Sitzung in diesem Jahr in der Bundesgeschäftsstelle. Auf der umfangreichen Tagesordnung mit mehr als 50 Einzelpunkten ging es neben Information und Erörterung über finanzielle Fragen unterschiedlichster Art z. B. um die Nachbereitung des überaus erfolgreich abgeschlossenen Buch-Projektes "Bewegung Kunst" sowie um die Planung des Symposions "Was macht die Kunst?", das Anfang November in Berlin in der Akademie der Künste am Pariser Platz stattfinden wird. Dort soll die Publikation mit den Ergebnissen der BBK-Umfrage 2011 vorgestellt und sich daraus ergebende Aspekte in Referaten beleuchtet und diskutiert werden.
Verabschiedet wurde vom Bundesvorstand ein weiteres Konzept für die Weiterführung des Gabriele Münter Preises, das dem Ministerium in Kürze vorgelegt werden soll.
Die in verschiedenen Gremien vertretenen Mitglieder des Bundesvorstandes informierten über ihre jeweilige Tätigkeit, so etwa im Vorstand, Verwaltungsrat und im Sozialwerk der VG Bild-Kunst, im Widerspruchsausschuss der KSK, in der IGBK, in verschiedenen Fachausschüssen des Deutschen Kulturrates, im Deutschen Kunstrat, u.a..
Diskutiert wurden auch die Ergebnisse der Gespräche mit der Arbeitsebene des BKM zu der Einführung von Ausstellungsvergütungen bei Maßnahmen des BKM und über ein denkbares BBK-Projekt im Rahmen der Luther-Dekade, sowie über ein Gespräch mit der Leiterin des Projektes "Kulturagenten für kreative Schulen", der BBK hatte diese Initiative unterstützt und über sein Netz die entsprechende Ausschreibung verbreitet.
Besprochen wurden die Ergebnisse der Verhandlungen mit dem Leiter des Archivs Bildende Kunst in der Akademie der Künste und ein entsprechender Vertrag verabschiedet mit dem Inhalt, dass von dort in die Akten des BBK aufgearbeitet und dessen historische Entwicklung übersichtlich gegliedert wird.
Zum Thema Kunst am Bau wurde der Fortgang der Wettbewerbe zum Forschungszentrum Jülich besprochen und festgelegt, außerdem wurde über die Aktivitäten des BBK im Sachverständigenrat Kunst am Bau informiert, vor allem über die Ergebnisse der Wettbewerbe zum neuen Flughafen in Berlin, die ohne BBK nie stattgefunden hätten, und über die nächsten geplanten "Werkstattgespräche" des Ministeriums.
Ein denkbarer Facebook-Auftritt des BBK wurde kontrovers diskutiert, eine Entscheidung aber vertagt und von verschiedenen weiteren Informationen abhängig gemacht, vor allem von einer urheberrechtlichen Einschätzung der VG Bild-Kunst, die von dort angefordert wurde.
Alle Vorstandsmitglieder und sämtliche Mitarbeiter(innen) der Geschäftsstelle nahmen an der Sitzung teil.


