26.09.2013 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Mitgliederversammlung Kulturrat


Auch in der Mitgliederversammlung des Deutschen Kulturrates war das Ergebnis der Bundestagswahlen Thema. Die im Sprecherrat beschlossene Resolution mit „Zehn Forderungen an die neue Bundesregierung“ wurde weiter ergänzt. Diese sollen den politischen Akteuren insbesondere für die Koalitionsverhandlungen den Handlungsbedarf auf kulturpolitischer Ebene verdeutlichen, die Resolution kann unter www.kulturrat.de heruntergeladen werden: (Link zur Resolution…). Eine längere Diskussion entstand um die Idee zur Gründung einer Sektion „Rundfunk“, die von einem Vertreter der ARD vorgestellt wurde. In der Sektion sollen gemäß der Satzung des Kulturrates neben Rundfunkanstalten auch Gewerkschaften und andere Urheberverbände vertreten sein. Es sei aber völlig offen, wie der gerade erst begonnene Diskussionsprozess ausgehe, so der ARD-Vertreter. Insbesondere die jetzige Sektion „Film und audiovisuelle Medien“, in der bislang schon die ARD vertreten war, befürchtet eine Parallelstruktur, sie sieht aber auch dadurch bedingte Schwierigkeiten für eine unabhängige und durchaus auch kritische Betrachtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

An der Mitgliederversammlung des Deutschen Kulturrates nahmen für den Deutschen Kunstrat Werner Schaub und Andrea Gysi (mit beratender Stimme als Geschäftsführerin) teil.