24.09.2014 / Kategorie: Allgemeine Meldung
Sprecherrat des Deutschen Kulturrates
Schwerpunkt der Sitzung war ein Gespräch mit dem Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, Dr. Andreas Görgen. Dieser erläuterte die Schwerpunkte in der Auswärtigen Bildungs- und Kulturpolitik (AKBP), die mit der Übernahme des Amtes durch Frank Walter Steinmeier neu an Gewicht gewonnen habe. Er stellte die Schwerpunkte in den nächsten Jahren dar, für die AKBP seien die Jahre 2019/2020 von besonderer Bedeutung, in denen das Humboldt-Forum eröffnet werde und es 100 Jahre Kulturabteilung im Auswärtigen Amt zu feiern gebe. In der anschließenden Diskussion wurden vor allem Kürzungen in verschiedenen Bereichen moniert. Annemarie Helmer-Heichele kritisierte hier die zu geringe Unterstützung von Austauschprojekten durch das ifa-Institut. Der Sprecherrat verabschiedete zwei Stellungnahmen, zum einen die „Stellungnahme zum Umgang mit NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgut“, zum anderen die „Resolution: EU-Grundrechtscharta mit Leben erfüllen. Sechs Forderungen an das Europäische Parlament anlässlich der Neubesetzung der EU-Kommission“. In Berichten wurde u.a. über den Stand der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP und den Möglichkeiten einer Europäischen Bürgerinitiative trotz Ablehnung durch die EU-Kommission informiert. Für den Kunstrat/BBK nahmen Annemarie Helmer-Heichele und Andrea Gysi teil.


