24.08.2015 / Kategorie: Allgemeine Meldung

BKM-Gespräch zu Kulturgutschutzgesetz im Kanzleramt


Staatssekretär Wienands hatte Werner Schaub (BBK) und Frank Michael Zeidler (Deutscher Künstlerbund) gemeinsam mit dem Künstler René Wirths zum Gespräch ins Bundeskanzleramt gebeten. Herr Wirths hatte einen Aufruf von etwa 30 Künstlerinnen und Künstlern unterzeichnet, in dem sie vehement Position gegen das geplante Kulturgutschutz-Gesetz bezogen. Der BBK und der Deutsche Künstlerbund hatten dagegen eine Presserklärung verfasst, die tendenziell sachlich gehalten war, das Gesetz im Prinzip für als längst überfällig bezeichnete, dennoch aber einige Änderungen und Verbesserungen im Sinne des Kunsthandels forderte. Im Laufe der mehrstündigen Diskussion um die verschiedenen Positionen machte Schaub den Vorschlag, die verschiedenen Akteure des Bereichs bildende Kunst zu einem Workshop zusammenzurufen, um die Diskussion zu versachlichen und konstruktive Änderungsvorschläge zu erarbeiten, was von Staatssekretär Wienands begrüßt wurde. Inzwischen hat der BBK beim Deutschen Kulturrat erreicht, dass dort im Fachausschuss „Kulturelles Erbe“ die Thematik mit dem Ziel diskutiert wird, Ergänzungs- und Änderungsvorschläge zu erreichen, die breit getragen werden können. Zu dieser Sitzung wird auch ein Vertreter der BKM eingeladen sowie Vertreter des Kunsthandels.