24.06.2010 / Kategorie: Allgemeine Meldung
Deutsche UNESCO Kommission FA Kultur
Nach den Regularien wurde die Resolution 'Kulturelle Bildung für Kulturelle Vielfalt', die in der 70. Hauptversammlung der Deutschen UNESCO-Kommission verabschiedet werden sollte, besprochen. Bei der Besprechung dieser Resolution stellte sich heraus, dass die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der Politik schon im Vorfeld evt. mögliche angedachte Finanzierungen intensiv blockieren, selbst dann, wenn nur Ideen und mögliche Vorgehensweisen vorgeschlagen werden. Obwohl die Kreativen des Fachausschusses dafür überhaupt kein Verständnis aufbringen konnten, ist es nicht gelungen, die vorgeschlagene Formulierung zu belassen. Eine derartige Bearbeitung von Resolutionen lässt den frustrierenden Verdacht der Vergeblichkeit aufkommen. Ein weiterer TOP war die Veranstaltung am 18/19. November 2010 in Berlin 'Potentiale der digitalen Revolution nutzen'. Hier sollen Impulse für weitere Workshops erarbeitet werden. Es folgten Berichte zur Weltkonferenz 'Arts Education' in Seoul, zur 'Konvention zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen' (Interesse daran steigt), zum internationalen Jahr für die 'Annäherung der Kulturen’ und zum internationalen Jahr der biologischen Vielfalt. Nachmittags fand eine gut besuchte öffentliche Veranstaltung über die Zukunft der kulturellen Bildung und die Bedeutung der Ergebnisse der UNESCO-Weltkonferenz 'Arts Education' statt. Annemarie Helmer-Heichele nahm für die IGBK an diesen Veranstaltungen teil.


