05.05.2011 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Kultur gut stärken


Pressekonferenz von BBK, Kulturrat und ver.di zum Aktionstag „Kultur gut stärken“ am 21. Mai 2011In der Bundesgeschäftsstelle des BBK fand eine Pressekonferenz zur Bedeutung der freiberuflichen Künstler(innen) für die kulturelle Vielfalt statt. Eingeladen hatten neben dem BBK der Deutsche Kulturrat und ver.di. Ca. 15 Medienvertreter(innen) und Mitarbeiter(innen) der Bundestagsfraktionen nahmen teil. Werner Schaub, der für den BBK sprach, verwies auf die zahlreichen Veranstaltungen, die BBK-Verbände für den Aktionstag angekündigt hatten. Er sagte: „Eine lebendige kulturelle Szene wird zunehmend zum echten Standortfaktor, nicht nur in großen Städten, sondern auch im ländlichen Raum. Ohne Künstlerinnen und Künstler gibt es keine kulturelle Vielfalt. Deren Förderung und Schutz vor prekärer wirtschaftlicher Lage müssen deshalb zentrale kulturpolitische Anliegen in Deutschland sein.“ Heinrich Bleicher-Nagelsmann, Bereichsleiter Kunst und Kultur bei ver.di, schilderte den „Existenzspagat“, in dem Kreative leben und arbeiten: „Mit ihrer Arbeit schaffen sie für Individuen und die Gesellschaft einen Mehrwert, der die Anerkennung der Politik in Sonntagsreden findet, sich aber nicht angemessen in barer Münze niederschlägt.“ Olaf Zimmermann bezeichnete die Künstlerinnen und Künstler als „kulturellen Humus“, ohne den „sicher weder Kultureinrichtungen noch die Kulturwirtschaft entwickeln“ könnten. Auf Nachfragen der Medienvertreter(innen) formulierten alle drei Sprecher Handlungsbedarf im Bereich des Urheberrechts, des Steuerrechts sowie bezüglich der Sicherung der KSK und der Altersversorgung.