02.06.2014 / Kategorie: Allgemeine Meldung
Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung: 3. Jury-Runde
In der Bundesgeschäftsstelle trat die Jury zusammen, die zu entscheiden hatte, welche Projekte, die im Rahmen des Förderprogramms des BMBF „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ eingereicht wurden, in die nächste Phase kommen, bei der dann die rein sachlichen und verwaltungstechnischen Aspekte relevant sind. Die Jury bewertete die Qualität der Konzepte sowohl unter künstlerischen wie auch unter pädagogischen Aspekten, prüfte die Zusammensetzung der Bündnispartner und die Frage, ob die Konzepte auch der jeweiligen Zielgruppe angemessen waren. Schließlich fällte sie eine Entscheidung darüber, ob der Ablauf detailliert und nachvollziehbar dargestellt wurde. Zu prüfen war auch, ob die Professionalität der Künstlerinnen und Künstler, die als Honorarkräfte die Projekte umsetzen sollen, den BBK-Vorgaben entspricht und ob die räumlichen Voraussetzungen als adäquat einzustufen sind. Der Jury, bestehend aus Dorit Knop, Prof. Manfred Eichel und dem Projektleiter Werner Schaub (BBK), waren bereits im Vorfeld alle Anträge zugeschickt worden in einer übersichtlichen, von Ulrike Westphal zusammengestellten Form. Auf dieser Basis hatte jedes Jurymitglied individuell und unabhängig von den beiden übrigen Jurymitgliedern jedes Projekt unter den oben genannten Aspekten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet, und zwar jeden Aspekt einzeln. Bei der Jurysitzung wurden die Wertungen für jeden einzelnen Projektantrag verglichen und bei auffälligen Abweichungen diskutiert. Nach dieser Diskussion, bei der jedes Jurymitglied seine ursprüngliche Wertung noch ändern konnte, wurde der Durchschnitt errechnet. Ein sehr aufwändiges, aber auch sehr objektives Verfahren, das zum Ergebnis hatte, dass von den 80 eingereichten Anträgen 65 für die nächste Runde vorgeschlagen werden konnten.


