11.10.2011 / Kategorie: Allgemeine Meldung
Deutscher Kunstrat tagt in Berlin
Zu seiner zweiten Mitgliederversammlung kam der Deutsche Kunstrat in der BBK-Bundesgeschäftsstelle in Berlin zusammen, um unter Leitung von Annemarie Helmer-Heichele u. a. über Vorschläge für eine Satzungsreform des Deutschen Kulturrates zu beraten. Auf Grundlage einer Synopse der Geschäftsstelle des Kulturrates, in der bereits gemachte Vorschläge für Satzungsänderungen zusammengetragen waren, verständigte sich der Deutsche Kunstrat durchweg einstimmig darauf, den Erhalt der Sektionen als Mitglieder des Kulturrates zu befürworten sowie für eine Stärkung der Rolle des Sprecherrates und der Mitgliederversammlung zu plädieren. Vorgeschlagen werden sollen auch Regelungen, die eine einmalige Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern und eine Einbindung der Organe des Kulturrates bei der Herausgabe von Publikationen im Namen des Kulturrates vorsehen. Informationen über eine Verordnung der EU-Kommission zur Einstufung von Lichtkunst als Gebrauchsgegenstand mit der Folge des vollen Mehrwertsteuersatzes sollen Gegenstand der konstituierenden Sitzung des Fachausschusses Steuern im Dezember werden. Schließlich informierte Dr. Karin Lingl ausführlich über Ziele, Aufgaben und Zukunftspläne des „Archiv für Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds“ in Brauweiler.
Für den BBK nahm neben Annemarie Helmer-Heichele auch Andrea Gysi an der Sitzung teil.


