30.10.2013 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Fachsymposion der Deutschen UNESCO-Kommission „Immaterielles Kulturerbe erhalten und wertschätzen“


Nach den Begrüßungen von Prof. Monika Grütters, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien des 17. Deutschen Bundestags, und Prof. Dr. Christoph Wulf, Vizepräsident der DUK und Vorsitzender des Expertenkomitees Immaterielles Kulturerbe, wurden von Madeline Ritter (Tanzfonds Erbe) und Philipp C. Klaus (Orgelbau GmbH & Co. KG) sehr interessante Beispiele zum Thema vorgetragen. Anschließend wurde von Susanne Schnüttgen, UNESCO Paris, ein Impuls-Vortrag zur Umsetzungspraxis der Konvention gehalten. Es folgte eine Darstellung von Prof. Dr. Toshiyuki Kono von der Kyushu-Universität in Japan, der den Umgang mit der Konvention in Japan schilderte.

Nach diesen sehr informativen und spannenden Beiträgen wurden von den ca. 120 Anwesenden an Rundtischen sehr lebendige Diskussionen geführt, da die Teilnehmer sehr unterschiedliche Institutionen und Ideen vertraten. Die Ergebnisse wurden gebündelt und schriftlich festgehalten. Danach wurden drei sehr unterschiedliche Praxisbeispiele aus Lettland, Flandern (Belgien) und Valencia (Spanien) vorgestellt, mit denen das breite Spektrum des immateriellen Kulturerbes (Tanz, Musik, Sport, soziale traditionelle Vorgehensweisen) verdeutlicht werden konnte. Anschließend wurde an den Diskussionstischen die Gespräche der Symposionsteilnehmer über die deutsche Umsetzung des UNESCO-Konvention wieder aufgenommen. Mit einer Blitzlicht-Präsentation der Ergebnisse der 12 Rundtischdiskussionen und einer Zusammenfassung von Prof. Dr. Christoph Wulf wurde das Symposion beendet.

Fazit: Eine sehr gelungene, informative und kommunikative Veranstaltung! Der BBK wird sich überlegen, ob und wie er sich in diese Konvention einbringen kann.

An dem Fachsymposion nahm Annemarie Helmer-Heichele teil.