14.09.2009 / Kategorie: Allgemeine Meldung
Fachausschuss Arbeit und Soziales
Sitzung Fachausschuss Arbeit und Soziales des Deutschen Kulturrats, Berlin
Nach den Regularien wurde ein sehr intensives Gespräch mit der Vertreterin der Verwaltungsberufs-genossenschaft zur Neufassung der Gefahrenklassen geführt. Bedauerlicherweise konnte keine Einigung darüber erzielt werden, dass die neu zusammengefassten Gefahrenklassen für die bildenden Künstlerinnen und Künstler nicht akzeptabel sein können. Seitens der Verwaltungs-BG wurde immer wieder darauf hingewiesen, dass es keine Möglichkeit der Einflussnahme von unserer Seite aus gibt.
Jedoch wurde festgestellt, dass die Mitgliedschaft in der Verwaltungs-BG, die für den Kultur-Bereich zuständig ist, im Gegensatz zu den Pflichtversicherungen in anderen Berufsgenossenschaften (z.B. Druck + Papier) freiwillig ist. Sollte man eine Pflichtversicherung beenden wollen (was keineswegs einfach ist), müsste man einen Antrag auf Überweisung an die zuständige Verwaltungs-BG stellen. Dabei ist zu beachten, dass die Verwaltungs-BG für Künstler eine Gefahrenklasse von 3,0 in 2010 vorsieht, während die BG Druck + Papier u.U. nur eine Gefahrenklasse von 0,7 hat.
Annemarie Helmer-Heichele nimmt als Vertreterin des Deutschen Kunstrates an dieser Sitzung teil.


