09.07.2026 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Der BBK Bundesverband fordert überlegtes Handeln bei der geplanten Abschaffung der Minijobs

Minijobs sind für viele Bildende Künstler:innen Fluch und Segen zugleich. Oftmals sind sie eine der wenigen Optionen, ihr niedriges Einkommen aus künstlerischer Tätigkeit aufzubessern. Minijobs als Armutsfalle, insbesondere in Hinblick auf Altersarmut, ist allerdings ein klarer Kritikpunkt. Aus Sicht des BBK Bundesverbandes ist es daher von zentraler Bedeutung, dass eine Streichung des Sonderstatus bei Minijobs mit Bedacht umgesetzt wird und dabei auch Übergangsphasen und Auffanglösungen eingeplant werden.


Dies ist ebenso wichtig, weil auch viele kleine Kunstvereine und Kunstorte neben der ehrenamtlichen Arbeit zentral über Minijobs getragen werden. Ein abrupter Wegfall der Minijobs wird sowohl für Künstler:innen als auch für die Kunstorte unmittelbar zu einem Problem.

Der BBK Bundesverband fordert die Bundesregierung auf, für diese absehbaren Auswirkungen Lösungen mit einem Abfederungseffekt anzubieten, damit Künstler:innen und Kulturschaffende nicht noch weiter in die Prekarität gedrängt und die für das gesellschaftliche Leben und den Zusammenhalt so wichtigen Kunstorte erhalten werden.