07.02.2012 / Kategorie: Allgemeine Meldung
Fachausschuss Arbeit und Soziales des Deutschen Kulturrates
"Geschäftsführer Olaf Zimmermann berichtete von einer neuen Runde im Rentendialog der Bundesregierung. Zwischenzeitlich plane die Bundesregierung eine (gesetzliche) Rentenversicherung für Selbständige. Die berufständischen Versicherungswerke sollten bestehen bleiben, ebenso die KSK. Strittig ist die Finanzierung, ein rein steuerfinanziertes Modell ist unwahrscheinlich. In der Diskussion betonten die Ausschussmitglieder noch einmal die Bedeutung einer Zusage zum Erhalt der KSK.Informiert wurde über den Aktionstag 2012, für den inzwischen ca. 150 Veranstaltungen angemeldet sind und in dessen Zusammenhang auch eine öffentliche Petition an den Bundestag gerichtet werden soll. Der Fachausschuss befasste sich ferner mit dem bevorstehenden Staatenbericht der Bundesregierung zur Umsetzung der UNESCO-Konvention zur kulturellen Vielfalt. Die Bilanz fiel
überwiegend negativ aus, teilweise wurde sogar eine Verschlechterung der Lage Kultur-
schaffender und von Kultureinrichtungen konstatiert.Schließlich wurde über den Stand des Projektes ‚Arbeitsmarkt Kultur’ des Deutschen Kulturrates berichtet. Im Rahmen dieses Projekts soll geklärt werden, ob und – wenn ja – mit welcher Fragestellung ein neuer Künstlerreport erstellt werden sollte. Dem Ausschuss wurde eine umfassende Auswahlbibliographie mit knapp 300 Publikationen zum Thema zur Verfügung gestellt.
Für den Deutschen Kunstrat/BBK nahm Andrea Gysi an der Sitzung teil."


