Informationen zum Projekt „Kulturagenten für kreative Schulen“
Fachausschuss Bildung des Deutschen Kulturrates: Informationen zum Projekt „Kulturagenten für kreative Schulen“
Der Fachausschuss Bildung des Deutschen Kulturrates wurde von Hortensia Völckers, der Leiterin der Kulturstiftung des Bundes (KSB), über das Projekt „Kulturagenten für kreative Schulen“ informiert, das die KSB gemeinsam mit der Mercator-Stiftung finanziert. Es stehen von beiden jeweils 10 Millionen € zur Verfügung, darüber hinaus eine Länderkofinanzierung hinsichtlich der Stellen der Kulturagenten mit weiteren 4 Millionen €. In 5 Bundesländern – Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, NRW und Thüringen (diese Länder erklärten sich zur Teilnahme bereit) – werden jeweils 10 Kulturagenten für die Entwicklung von Kulturprofilen an ausgewählten Schulen sorgen. Dabei sollen modellhafte Kooperationen mit Kulturpartnern vor Ort entwickelt werden. Dazu gehört auch, dass KünstlerInnen für Projekte an die Schulen geholt werden. Jede/r Kulturagent/in betreut ein lokales Netzwerk von bis zu 3 Schulen. Jede/r Kulturagent/in verfügt pro Jahr über sog. Kunstgeld in Höhe von 40.000 €, mit dem Projekte an den jeweils 3 betreuten Schulen finanziert werden können. Organisiert wird das Ganze von einer zentralen Stiftung in Berlin in Kooperation mit der Bundesvereinigung für kulturelle Kinder- und Jugendbildung (bkj) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS). Die Schulen können sich im Frühjahr 2011 bewerben und werden in enger Abstimmung mit den zuständigen Ministerien ausgewählt. Die Kulturagenten selbst sollen in der spartenübergreifenden Vermittlung von Kultur kompetent sein und Erfahrungen mit dem System Schule aufweisen. In der anschließenden Diskussion wurde angeregt, vorhandene Strukturen zu nutzen, so auch die künftige Projektdatenbank www.bewegung-kunst.de und mit Fachverbänden vor Ort zu kooperieren.
Weitere Beispiele von Kulturvermittlung und Bildung wurden von Hildegard Bockhorst von der Bundesvereinigung kultureller Kinder- und Jugendbildung vorgetragenAndrea Gysi nahm an der Sitzung teil.

