03.04.2014 / Kategorie: Allgemeine Meldung

Gespräch mit den CDU-Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz und Ansgar Heveling


Zu einem Austausch über aktuelle kulturpolitische Themen und Anliegen bildender Künstlerinnen und Künstler trafen Werner Schaub und Andrea Gysi den kulturpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Marco Wanderwitz, und den Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Kulturausschuss, Ansgar Heveling. Im Gespräch betonten die beiden Abgeordneten die Bedeutung der Künstlersozialkasse. Deshalb befürworteten sie auch eine möglichst baldige Regelung zur Überprüfung aller abgabepflichtigen Unternehmen, auch der sogenannten Bestands-Unternehmen. Die Forderung des BBK nach einer Erhöhung des Bundeszuschusses lehnten sie hingegen ab, sie hoffen darauf, dass durch die regelmäßige Überprüfung aller abgabepflichtigen Unternehmen eine Stabilisierung des Abgabesatzes erreicht werden kann. Hinsichtlich des Urheberrechtes verwiesen sie auf notwendige Lobbyarbeit gegenüber dem Justizministerium, das zunächst einmal mitteilen müsse, welche weiteren Reformschritte vor allem mit Blick auf die Digitalisierung angegangen werden sollen. Die fortgesetzte Finanzierung des Förderprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ bis zum Jahr 2017 hielten beide für sinnvoll und gesichert. Werner Schaub informierte über die Idee eines Hauses der Kulturverbände in Berlin. Beide Abgeordneten schlugen vor, noch vor der Sommerpause dem „Grundstein“ eines solchen Hauses der Kulturverbände in der Mohrenstraße einen Besuch abzustatten, um mit allen dort ansässigen Kulturverbänden die Perspektive dieser Idee diskutieren und mögliche Unterstützungsmaßnahmen beraten zu können.